«Nicht mehr so zackig»: Petkovic kämpft vergebens gegen Aus

Den Schwung nach dem überraschenden Erfolg über die ehemalige Weltranglisten-Erste Garbiñe Muguruza beim Rasenturnier in Berlin konnte Andrea Petkovic nicht konservieren. Nach dem Achtelfinal-Aus haderte die Darmstädterin mit ihrem ersten Aufschlag.
Andrea Petkovic spielt eine Vorhand. © Wolfgang Kumm/dpa

Andrea Petkovic hob beide Arme und die Schultern, als wollte sie sagen: «Na also, geht doch.» Gerade hatte die 34-Jährige ihren Aufschlag im ersten Spiel des zweiten Satzes nach großem Kampf gewonnen und wollte den positiven Trend zum Gewinn des zweiten Satzes nutzen. Doch den folgenden drei Breaks von Alexandra Sasnowitsch konnte die Darmstädterin beim 4:6, 4:6 im Achtelfinale des Berliner Rasentennis-Turniers am Mittwoch nichts mehr entgegensetzen.

«Mein erster Aufschlag kam gar nicht, und ihr großer Vorteil ist, dass sie den zweiten Aufschlag sehr schnell retourniert. Zudem hat sie besser serviert», sagte Petkovic nach ihrem Aus beim mit 790 000 Euro dotierten Event.

Einen Tag nach ihrem überraschenden Erfolg über die ehemalige Weltranglisten-Erste Garbiñe Muguruza aus Spanien gab Petkovic mit gleich drei Doppelfehlern sofort das erste Spiel ab, konnte aber mit dem fünften Breakball sofort das Aufschlagspiel zurückholen, um im dritten Spiel erneut ein Break zuzulassen. Anschließend fand die Hessin zu ihrem Spiel, konnte aber die Wende nicht mehr erzwingen. «Ich war nicht so zackig aus den Beinen heraus, etwas behäbig – dem Alter entsprechend», sagte die immer noch zweitbeste deutsche Tennisspielerin lachend.

Im ersten Spiel des zweiten Satzes drohte Petkovic erneut der frühzeitige Spielverlust, doch die Weltranglisten-59. kämpfte sich zum Punktgewinn. Dafür musste sie im dritten Spiel das Break hinnehmen, konnte aber sofort zum 2:2 ausgleichen und ging beim 3:2 zum ersten und einzigen Mal in Führung. Denn Sasnowitsch konterte, nahm Petkovic beim 4:3 erneut den Aufschlag ab. Drei Doppelfehler der Belarussin brachten Petkovic noch einmal zurück ins Spiel, ehe das anschließende insgesamt achte Break zum 5:4 Sasnowitsch dann auf die Siegerstraße brachte.

«Manchmal tun die Niederlagen ein bisschen mehr weh, weil ich nicht weiß, ob ich noch mal wiederkomme», sagte Petkovic, wollte aber von einem Karriereende noch nichts wissen: «Ich fühle mich wirklich gut und habe auch keine Mätzchen. Ich kann immer noch jede schlagen, nur das Konstante fehlt mir ein bisschen.»

© dpa
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