DWD: Berlin war im Herbst am sonnenreichsten und trockensten

Berlin ist in den Herbstmonaten September und Oktober die deutsche Region mit den meisten Sonnenstunden und dem geringsten Niederschlag gewesen. «Sage und schreibe 450 Stunden schien die Sonne», teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch nach ersten Auswertungen seiner rund 2000 Messstationen mit. Demnach lag die Sonnenscheindauer 135 Stunden über dem langjährigen Durchschnitt von 1961 bis 1990. Die Niederschlagsmenge lag bei 83 Liter pro Quadratmeter - 45 Liter pro Quadratmeter unter dem vieljährigen Mittel. Die Mitteltemperatur betrug 10,8 Grad Celsius (langjähriges Mittel: 9,5 Grad Celsius).
Eine Frau läuft im herbstlichen Morgennebel an Bäumen vorbei. © Thomas Warnack/dpa/Symbolbild

Nach Angaben des DWD war der diesjährige Herbst der drittwärmste seit dem Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1881. Aber auch eine zweite Bilanz - für einen meteorologisch unüblichen Zeitraum - ist möglich: «Noch nie seit 1881 war der Zeitraum Januar bis November in Deutschland so warm wie 2022», sagte DWD-Sprecher Uwe Kirsche in Offenbach. Der Mittelwert liege bei 11,3 Grad Celsius. Den bisherigen Höchststand gab es 2020 mit 11,1 Grad für diesen Zeitraum.

© dpa
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