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Weniger neue Windkraftanlagen in Betrieb genommen

Brandenburg will mehr Tempo beim Ausbau der Windenergie. Bisher sind in diesem Jahr aber weniger Anlagen neu in Betrieb gegangen als 2022. Das Ministerium sieht seine Ausbau-Ziele nicht in Gefahr.
Windräder
Windräder und Stromleitungen sind im Abendlicht zu sehen. © Marcus Brandt/dpa/Symbolbild

In Brandenburg kommt der Ausbau der Windkraft mit einem kräftigen Plus bei neuen Anlagen-Genehmigungen voran. Doch tatsächlich neu in Betrieb gingen bisher in diesem Jahr weniger Windräder als 2022. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Fachagentur Windenergie an Land hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Das Wirtschaftsministerium in Potsdam teilte mit, Brandenburg liege beim Windkraft-Ausbau noch «im Fahrplan». Bundesweit gibt es bei der Entwicklung der Windenergie einen deutlichen Aufwärtstrend.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden in Brandenburg 51 Anlagen mit einer Leistung von rund 280 Megawatt neu ans Netz genommen, wie die Daten der Fachagentur Windenergie an Land zeigen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren 67 Anlagen mit einer Leistung von fast 300 Megawatt in Betrieb gegangen. In Brandenburg gibt es insgesamt mehr als 4000 Windkraftanlagen.

Im Länder-Ranking kommt Brandenburg beim sogenannten Brutto-Zubau in diesem Jahr auf Platz vier. Spitzenreiter ist Schleswig-Holstein, dort erfolgte über ein Drittel des Brutto-Zubaus seit Jahresanfang. Auf den Plätzen zwei und drei im Länderranking folgen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Brandenburg kommt auf einen Anteil beim Brutto-Zubau von 11,5 Prozent.

Bei der Zahl der neu genehmigten Anlagen verzeichnet Brandenburg beinahe eine Verdoppelung. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres waren es nach Daten der Fachagentur 89 Anlagen mit fast 463 Megawatt Leistung, im Vorjahreszeitraum 47. Daraus ergibt sich ein Plus bei der Leistung von 83,3 Prozent. Zum Vergleich: In Schleswig-Holstein wurden 221 Anlagen neu genehmigt, in den ersten neun Monaten des Vorjahres waren es 78.

Das Wirtschaftsministerium teilte mit, der Ausbau der Windenergie liege lediglich 6,5 Prozent zurück. Zudem zähle Brandenburg seit vielen Jahren zu den Bundesländern mit der höchsten installierten Leistung. «Dass nun auch andere Bundesländer einen Gang vorwärts schalten beim Windenergieausbau, ist erfreulich und längst überfällig gewesen.» Brandenburg liege noch im Fahrplan mit bislang 8,5 Gigawatt installierter Leistung und wolle bis 2030 11,5 Gigawatt erreichen. Brandenburg setzt auf die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren für den Windkraft-Ausbau. Der Bund müsse dafür klare Leitlinien und Regelungen bereitstellen, hieß es.

© dpa
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