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Weihnachtshäuser erstrahlen - Hunderte Figuren im Garten

Vielerorts erstrahlen wieder Weihnachtshäuser. Nicht nur Lichterketten an Fassaden faszinieren. In Brandenburger Orten entstehen in Gärten Wunderwelten und werden zu einer lokalen Attraktion.
Weihnachtshaus - Brandenburg
Gisela Liebsch und Gerd Mörl stehen in ihrem weihnachtlich geschmückten Garten. © Patrick Pleul/dpa

Dickbäuchige Weihnachtsmänner, freundlich aussehende Schneemänner mit Mütze, leuchtende Engel und Sterne: Gisela Liebsch und Gerd Mörl verwandeln ihren Hof in Straupitz (Dahme-Spreewald) seit 26 Jahren zur Adventszeit mit warmem Licht in ein friedliches Weihnachtsmärchenland. 300 Figuren stehen zwischen ausgelegten Tannenzweigen, weitere 100 im Carport. «Die sind nicht so wetterfest», erklärt die 76-Jährige der dpa. Jedes Jahr würden die Figuren anders arrangiert, so dass der 1800 Quadratmeter große Garten immer wieder anders aussehe. Sie werden auf Schlitten gesetzt oder an Bäumen, im Tannengrün und an der Hausfassade angebracht.

Setzt die Dämmerung ab 15.30 Uhr ein, leuchten im Straupitzer Weihnachtsgarten Lichter in warmem Gelb - bis 19.30 Uhr. Start ist diesen Samstag. LED-Lampen nimmt das Paar für die Beleuchtung so gut wie gar nicht. Die seien zu grell, erklären beide. Dass alte, herkömmliche Glühbirnen mehr Strom verbrauchen, wird in Kauf genommen. «Wir rauchen nicht, wir haben kein Haustier, ich schneide meinem Mann allein die Haare, jeder gibt sein Geld irgendwo anders aus, wir eben dafür», sagt Gisela Liebsch zum Familienhobby.

Für das Weihnachtsensemble holt ihr Lebensgefährte Berge von Tannengrün, welches dann zwischen den Figuren dekorativ im Schnee ausgelegt wird. Zuvor müssen die vielen Figuren vom Dachboden des Hauses geholt werden. Dabei helfen inzwischen Kinder und Enkel.

Das Paar ist mit seinem «Weihnachtshaus» in dem Spreewälder Ort längst eine lokale Berühmtheit. Schon Wochen vorher fragten Familien und Kinder, wann es losgehe, erzählt Gisela Liebsch. Inzwischen hätte sich auch der neue Nachbar des Paars von der Weihnachtsbeleuchtung inspirieren lassen und schmücke sein Haus. «Das steckt schon ein bisschen an», glaubt sie. Auch im Dorf sehe es nicht mehr so trist aus wie früher, jetzt leuchte es mehr in den Vorgärten.

Auch bei Familie Muschner in Berkenbrück (Oder-Spree) gehen zum ersten Advent unzählige Lichter an. Etwa 20 Zeitschaltuhren sorgen dafür, dass sich das Anwesen samt Hausfassade in ein leuchtendes Weihnachtsparadies verwandelt. Sobald es dunkel wird, sitzen im Garten funkelnde Schnee- und Weihnachtsmänner, Rentiere und andere Tierfiguren, für Kinder blinkt ein Einhorn. Über 20 Jahre sind weit mehr als 100 Figuren zusammengekommen, wie Gabriele Muschner erzählt.

Die Weihnachtswelt lassen die Muschners mit stromsparenden LED-Lichtern erstrahlen. Auch durch eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach seien sie gut versorgt, so das Paar. Solange die Familie auch andere damit erfreuen kann, will sie den Aufwand weiter betreiben. Vor allem an den Adventswochenenden sei Gedränge am Gartenzaun.

© dpa
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