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Wegner erteilt Antisemitismus und Judenhass klare Absage

Der Regierende Bürgermeister spricht am Brandenburger Tor. Vor tausenden von Menschen spricht er sich klar gegen Antisemitismus und Judenhass aus. Auch aus historischer Verantwortung.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner. © Soeren Stache/dpa

Berlins Regierender Bürgermeisters Kai Wegner hat zugesichert, alles für den Schutz von Jüdinnen und Juden in Berlin zu tun. Es habe ihn sehr bewegt, als eine junge Mutter ihn vor wenigen Tagen bei seinem Besuch in der Synagoge in der Brunnenstraße gefragt habe, ob er versprechen könne, dass ihr Kind wieder sicher nach Hause komme, wenn es am nächsten Tag in die Schule gehe, sagte Wegner am Sonntagnachmittag bei der Großkundgebung am Brandenburger Tor. «Wir dürfen es nie wieder zulassen, dass Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland, in Berlin Angst haben müssen», erklärte der CDU-Politiker. Er werde alles dafür tun.

«Es ist gar nicht so lange her, dass die Nazis durch dieses Brandenburger Tor marschiert sind mit Fackeln. Von hier aus, aus dieser Stadt wurde die Schoah geplant und zigtausenden Menschen das Leben genommen in Gaskammern und Konzentrationslagern», sagte Wegner. «Ich als Regierender Bürgermeister empfinde es als großes Glück, dass wir wieder wachsendes jüdisches Leben in unserer Stadt haben. Aber das ist nicht nur Glück, sondern es ist für uns gemeinsam auch eine Verantwortung.»

Er wolle, dass dieses jüdische Leben in Berlin weiter wachsen könne, sagte Wegner. Deutliche Worte fand er auch zu den gewaltsamen Ausschreitungen in den vergangenen zwei Wochen: «Brandanschläge auf Synagogen, Angriffe auf Jüdinnen und Juden - das sind Brandanschläge und Angriffe mitten ins Herz unserer Stadt, und das werden wir nicht zulassen», sagte er. «Wir stehen an der Seite Israels, wir stehen an der Seite des jüdischen Lebens in unserer Stadt.»

«Nie wieder - ja, nie wieder ist jetzt. Jetzt muss auch klar sein, dass es kein Lippenbekenntnis ist», betonte Wegner. Auf den Straßen Berlins und ganz Deutschlands dürfe es keinen Platz für Antisemitismus, Israelfeindlichkeit oder Judenhass geben.

Am Brandenburger Tor setzten tausende von Menschen ein Zeichen gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit. Zu der Kundgebung hatte ein breites Bündnis von Parteien, Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden aufgerufen. Auf die Synagoge in der Brunnenstraße war in der Nacht zu Mittwoch ein Brandanschlag versucht worden. Dabei wurden zwei Brandsätze in Richtung des Gebäudes geworfen, die die Synagoge jedoch nicht erreichten.

© dpa
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