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Waldbrandgefahr steigt wieder: Bisher keine größeren Brände

Der trockene und heiße Samstag hat Brandenburg keine größeren Waldbrände gebracht. Am Sonntag war die Gefahr viel geringer - der Schutzbeauftragte schaut aber schon auf die kommenden Tage.
Waldbrandgefahr
Ein Schild mit der Aufschrift «Schütz den Wald vor Brandgefahr» hängt in einem Wald an einem Waldweg. © Stefan Sauer/dpa/Symbolbild

Die Waldbrandgefahr steigt nach kurzer Entspannung wieder. Am Montag werde es in allen Landkreisen eine mittlere, wenn nicht hohe Warnstufe sein, sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel, der Deutschen Presse-Agentur. Einige Regionen seien am Wochenende ganz ohne Regen geblieben. Durch Sonneneinstrahlung und Wind sei auch der Effekt von Niederschlägen teils wieder verschwunden.

Die Gefahr von Waldbränden in Brandenburg war am Sonntag deutlich zurückgegangen. Das Umweltministerium gab die Gefahr für fast alle 14 Landkreise und für die vier kreisfreien Städte am Sonntag mit sehr gering an. Nur im Kreis Oberhavel war die zweitniedrigste Warnstufe aktiv, das bedeutet, die Gefahr war gering. Am Montag soll die Gefahr auch nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mittelhoch sein, zum Teil wieder hoch.

Am Samstag, dem bisher heißesten Tag des Jahres, gab es in Brandenburg trotz der Trockenheit keine größeren Waldbrände. In Lübben im Spreewald waren 36,9 Grad Höchsttemperatur gemessen worden, in Berlin-Tempelhof 35,5 Grad, berichtete der DWD am Sonntag. Die Waldbrandgefahr hatte am Samstag in fast allen Landkreisen Brandenburgs die höchste Warnstufe erreicht.

Der Waldbrandschutzbeauftragte berichtete am Samstag über einen kleinen Waldbrand in Pechhütte (Kreis Elbe-Elster). Er nannte auch Feldbrände bei Duben, einem Ortsteil von Luckau (Landkreis Dahme-Spreewald), in Plessa (Landkreis Elbe-Elster) und in Nahmitz (Potsdam-Mittelmark). Die Feuerwehr sei stets schnell am Ort gewesen.

Viele Menschen schwitzten am Samstag - so manche kühlten sich im Wasser ab. «Es war ein sehr hoher Andrang», sagte eine Mitarbeiterin des Seebades Prenzlau in der Uckermark. Auch im Freibad Forst (Lausitz) war viel los. Bis zum Nachmittag seien 1700 Badegäste gekommen, mehr als sonst, sagte ein Mitarbeiter. Das Strandbad Lehnin im Kreis Potsdam-Mittelmark sprach von einem erheblichen Andrang. Einige Gäste seien zwischenzeitlich wieder gegangen, weil es so heiß war. Auch am Sonntag waren Bäder und Seen beliebt. Im Waldbad Falkensee (Havelland) herrschte viel Andrang: «Heute ist es tatsächlich sehr voll», sagte eine Mitarbeiterin.

Brandenburg hat mit ausgedehnten Kiefernwäldern, geringem Niederschlag und leichten Sandböden laut dem Landesbetrieb Forst bundesweit die höchste Waldbrandgefährdung. Das Umweltministerium gibt die Gefahr für einen Waldbrand in fünf Stufen an. Der Deutsche Wetterdienst stellt die Daten bereit. In die Berechnung fließen Lufttemperatur, relative Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit, Niederschlagsrate und Strahlung der Atmosphäre ein. Die meisten Feuer im Wald entstehen nach Angaben von Experten durch menschliches Handeln.

© dpa
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