Bedienstete in Brandenburgs Ministerien stark überaltert

Der Altersdurchschnitt der Bediensteten in den Ministerien und in der Staatskanzlei Brandenburgs ist ungewöhnlich hoch. Deutlich überwiegt die Altersgruppe zwischen 51 und 65 Jahren, wie aus der Antwort des Innenministeriums in Potsdam auf eine Anfrage aus der AfD-Landtagsfraktion hervorgeht. In den nächsten zehn Jahren erreiche rechnerisch etwa die Hälfte der Beschäftigten das Ruhestandsalter. Personelle Engpässe in einigen Behörden scheinen daher nicht ausgeschlossen.
Ein Stempelkarussell steht auf einem Schreibtisch in einer Behörde. © Patrick Pleul/dpa/Archivbild

Die Zahl der Mitarbeiter in den zehn Behörden erhöhte sich von rund 2330 im Jahr 2013 auf 2775 Anfang dieses Jahres. Als einziges Fachressort verringerte das Verkehrsministerium in dieser Zeit den Mitarbeiterstamm. Heute sind dort etwa 260 Beschäftigte tätig, 140 weniger als 2013. Allerdings befand sich damals das wenig später ausgegliederte Ressort Landwirtschaft noch in diesem Ministerium.

Die stärkste Überalterung besteht im Landwirtschafts- und im Verkehrsministerium. Knapp 60 Prozent der Mitarbeiter in beiden Behörden sind zwischen 51 und 65 Jahre alt. Auch im Wissenschaftsministerium gehören fast 59 Prozent der Bediensteten zu dieser Altersgruppe. Die geringste Quote mit rund 46 Prozent hat das Finanzministerium.

© dpa
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