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Verkaufsoffener Sonntag: Hoffentlich platzt der Knoten

Die vielen Krisen und vor allem die Inflation drücken die Kauflaune der Verbraucher. Besonders zu spüren bekamen das zuletzt der Einzelhandel und die Gastronomie. Kann das Weihnachtsgeschäft einen versöhnlichen Jahresabschluss bringen?
Verkaufsoffener Sonntag in Berlin
Menschen gehen am verkaufsoffenen Sonntag durch ein Einkaufszentrum am Potsdamer Platz. © Christoph Soeder/dpa/Archivbild

Der Handelsverband hofft beim verkaufsoffenen Sonntag am 1. Advent auf die Kauflust der Berlinerinnen und Berliner. «Traditionell machen wir an solchen Adventssonntagen mindestens den Umsatz eines vollen Werktages - und das aber mit deutlich kürzerer Öffnungszeit. Deshalb sind sie auch so wichtig für uns», sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, der Deutschen Presse-Agentur. Nach einem schwierigen Jahr erhoffe er sich, dass «der Knoten bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern jetzt platzt».

Am Sonntag, dem 1. Advent, öffnen in Berlin viele Geschäfte und Einkaufszentren von 13 bis 18 Uhr ihre Türen. Auch in einigen Städten in Brandenburg, darunter Falkensee und Brandenburg an der Havel, sollen die Geschäfte an diesem Sonntag geöffnet bleiben.

Gerade in der Weihnachtszeit gäben verkaufsoffene Sonntage Menschen die Möglichkeit, in Ruhe Shoppen zu gehen, sagte Thomas Lengfelder, Geschäftsführer des Dehoga Berlin. Auch für einen Städtetrip böten solche Tage einen zusätzlichen Anreiz. In Hinblick auf die Weihnachtszeit gebe es in Hotels und Beherbergungsbetrieben noch genügend Kapazitäten.

Der 1. Advent fällt in diesem Jahr in den Dezember. «Das heißt, die Leute haben alle ihr Gehalt. Da ist auch die Ausgabelaune etwas höher», sagte Busch-Petersen vom Handelsverband. Das Weihnachtsgeschäft komme nach einem insgesamt sehr ernüchternden und schwierigen Jahr langsam in Fahrt.

Trotzdem könne man sich vom schwierigen Gesamttrend nicht lösen. «Nach den überlagernden Krisen ist das Konsumklima zunächst ins Bodenlose gefallen und wir haben uns noch lange nicht ausreichend erholt», sagte Busch-Petersen. «Wir gehen davon aus, dass es uns große Mühe kosten wird, auch nur annähernd an 2019 anzuschließen.»

Im Berliner Einzelhandel sank der inflationsbereinigte Umsatz im 3. Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Prozent, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. Besonders betroffen sind demnach insbesondere Elektronik-, Bau-, und Heimwerkermärkte sowie Möbelhäuser mit einem Umsatzverlust von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch das Gastgewerbe verzeichnete laut Statistik ein preisbereinigtes Umsatzminus von 9,9 Prozent.

© dpa
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