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Unions Tousart mit Verständnis für Kritik von Hertha-Fans

Sein Wechsel zum Stadt- und Erzrivalen Union kam bei Hertha-Anhängern nicht gut an. Lucas Tousart erklärt seine Beweggründe und warum die beiden Clubs so unterschiedlich sind.
Lucas Tousart
Berlins Lucas Tousart steht auf dem Platz. © Swen Pförtner/dpa

Die Rückkehr ins Olympiastadion seines Ex-Clubs Hertha BSC ausgerechnet mit seinem jetzigen Arbeitgeber 1. FC Union Berlin war für Lucas Tousart ein besonderer Moment. «Ich will das nicht verhehlen», sagte der 26 Jahre alte französische Fußball-Profi in einer Medienrunde am Montag in Köpenick. Der Mittelfeldspieler spielte seit dem Sommer 2020 für die Hertha, er war mit dem Ziel nach Deutschland gekommen, international zu spielen.

Mit dem Club aus dem Westen der Stadt stieg er jedoch in diesem Jahr ab, Tousart wechselte in den Osten Berlins. Dass er nun mit den Eisernen in der Champions League spielt, sei «schon komisch», sagte er. Da die Unioner ihre Heimspiele in der europäischen Eliteklasse im Olympiastadion und nicht im Stadion An der Alten Försterei austragen, war es zur Rückkehr an die alte Wirkungsstätte beim Champions-League-Match am 3. Oktober gegen den SC Braga (2:3) gekommen.

Verständnis hat er für Kritik an seinem brisanten Wechsel innerhalb der Stadt. «Zumal ich bei den Hertha-Fans auch ganz beliebt war. Ich kann deren Unzufriedenheit verstehen», sagte Tousart. Es sei jedoch um seine Weiterentwicklung gegangen. «Darüber hinaus kommt es nicht oft vor, dass man bei einem Wechsel auch noch in derselben Stadt wohnen bleiben kann.» Und seine schwangere Frau und er würden Berlin einfach mögen.

Tousart, der nach eigenen Angaben auch Angebote vor allem aus Italien vorliegen hatte, musste auch zugeben: «Vor einiger Zeit hätte ich mir nicht vorstellen können, einen Vertrag bei Union zu unterschreiben.»

Einen der Gründe für die sportlich so unterschiedlichen Wege der beiden Clubs sieht Tousart neben der Vereinsstruktur der Unioner in der «klaren Spielidee des Trainers. Alle Spieler kennen die Spielidee und verhalten sich so».

Nach mittlerweile sieben Pflichtspielniederlagen in Serie sei bei ihnen gleichwohl eine «negative Dynamik entstanden», räumte Tousart ein. Vor dem Heimspiel am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den formstarken VfB Stuttgart betont er aber: «Es kann ganz schnell gehen, es reicht ein Sieg und es kann wieder in eine andere Richtung gehen.»

© dpa
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