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Uni-Mensen: Nach Corona-Einbruch wieder mehr Gerichte

Nach einem Corona-Hänger steigen die Verkaufszahlen in den Universitätsmensen in Brandenburg wieder an. Die Studentenwerke sehen sich bei der Zubereitung mit sich wandelnden Essensvorstellungen der Studenten konfrontiert.
Uni-Mensen verkaufen nach Corona-Einbruch wieder mehr Gerichte
Ein Wegweiser zur Mensa auf dem Campus der Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) in Cottbus. © Patrick Pleul/dpa/Archivbild

Die Studenten in Brandenburgs Hochschulen gehen zum Essen wieder häufiger in die Mensa. In den Mensen und Cafeterien des Studentenwerks in Potsdam seien in diesem Jahr bereits rund 1,17 Millionen Portionen verkauft worden, erklärte eine Sprecherin des Studentenwerks. Im gesamten Vorjahr waren es mit etwa 1,06 verkauften Essen deutlich weniger. In der Pandemie lagen die Zahlen weit darunter. Das Studentenwerk betreibt insgesamt sieben Mensen, davon fünf Mensen in Potsdam sowie eine Mensa in Wildau und eine in Brandenburg an der Havel.

Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Studentenwerk in Frankfurt (Oder). «Im laufenden Jahr haben wir bereits 329.830 Mittagsportionen verkaufen können», sagte ein Sprecher des Studentenwerks. Im Vorjahr waren es rund 380.000. Zu Corona-Hochzeiten verkauften die Mensen nicht einmal 160.000 Portionen im Jahr. Das Studentenwerk in Frankfurt (Oder) betreibt sechs Mensen an verschieden Standorten in Frankfurt (Oder), Eberswalde, Cottbus und Senftenberg.

Die Mensen sehen sich mit sich verändernden Ansprüchen der Studierenden konfrontiert. «In unseren Mensen kochen wir für eine Zielgruppe, die große Erwartungen an eine zukunftsgewandte Ernährung hegt», sagte die Sprecherin des Studentenwerks in Potsdam. Dem trage man mit dem Essensangebot Rechnung. «Während es früher mehrere Fleischgerichte am Tag auf dem Speiseplan gab, ist das heute die Ausnahme.» So gebe es zwar jeden Tag ein Gericht mit Fleisch oder Fisch, der Großteil des Angebots sei allerdings vegetarisch oder vegan, so die Sprecherin. «Vor allem die Studierenden zeigen sich mit dieser Entwicklung sehr zufrieden.»

«Circa 40 Prozent unserer verkauften Essen sind rein pflanzlich», betonte der Sprecher des Studentenwerks in Frankfurt (Oder). Auch wenn Klassiker wie das Schnitzel mit Pommes oder der Backcamembert nach wie vor zu den Rennern zählten, sei der Trend zu gesünderem Essen deutlich spürbar. «Weniger tierische Produkte, mehr Vollkorn, mehr Hülsenfrüchte, mehr Bio, weniger Convenience.» Der Speiseplan befinde sich daher im stetigen Wandel.

© dpa
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