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Tod nach Polizeieinsatz: Justiz weist Kritik zurück

Nach dem tödlichen Polizeieinsatz in Niederlehme hat die Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg den Vorwurf einseitiger Ermittlungen zurückgewiesen. Eine Fachaufsichtsbeschwerde des Anwalts der Angehörigen des Mannes «wurde abschlägig beschieden», teilte Oberstaatsanwalt Marc Böhme von der Generalstaatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Anwalt Falko Drescher hatte in der Beschwerde gefordert, der Staatsanwaltschaft Cottbus und der Polizei das Verfahren zu entziehen. Er warf den Ermittlern vor, die Aufklärung werde verhindert. Der «Tagesspiegel» hatte am Montag über die Beschwerde berichtet.
Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. © Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Es geht um die Frage, ob ein 45-jähriger Mann bei dem Polizeieinsatz am 11. April mit seinem Gesicht mit Gewalt so lange auf den Boden gedrückt wurde, dass er letztlich erstickte. Nach Angaben der Polizei hatten Beamte den Mann bei dem Einsatz im Ortsteil von König Wusterhausen überwältigt, weil er sich aggressiv verhalten, gebissen und getreten habe. Polizisten hätten Pfefferspray eingesetzt und den Mann mit Hilfe von Anwohnern gefesselt. Unmittelbar danach wurde er laut Polizei ohnmächtig, die Handfesseln wurden gelöst, Erste Hilfe wurde geleistet und ein Notarzt hinzugerufen. Der Mann sei in ein Berliner Krankenhaus gebracht worden, wo er am Tag darauf starb.

Die genaue Todesursache ist auch nach der Obduktion offen: «Es wird jetzt noch ein ergänzendes Gutachten eingeholt», sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Cottbus, Nicole Walter. Die Todesursache sei nach wie vor nicht geklärt. Die Obduktion des Mannes hatte nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft, die ebenfalls involviert war, zunächst keine Anzeichen für eine äußere Gewalteinwirkung und Fremdverschulden als Todesursache ergeben. Angehörige des Mannes hatten Strafanzeige gegen die beteiligten Beamten gestellt wegen des Verdachts eines gemeinschaftlich begangenen Tötungsdelikts.

© dpa
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