Attacke auf Kängurus - Tierpark Luckenwalde will neue Tiere

In der vergangenen Woche tötete ein Fuchs alle vier Kängurus im Tierpark Luckenwalde. Es waren die ersten Tiere dieser Art in dem Park. Geht es nach der Leitung, sollen im kommenden Jahr wieder Kängurus einziehen.
Bennett-Kängurus im Tierpark Luckenwalde, aufgenommen im Oktober 2022. © Tierpark Luckenwalde/dpa/Archiv

Der Tierpark Luckenwalde (Landkreis Teltow-Fläming) will schon bald neue Kängurus ansiedeln, nachdem ein Fuchs vier Tiere getötet hat. Zuvor soll die Sicherheit des Geheges verstärkt werden, sagte Tierparkleiter Philipp Herrmann der Deutschen Presse-Agentur. Man werde die Fehler auflisten und Umbauarbeiten planen. Sollte es möglich sein, die Anlage so umzubauen, dass eine Attacke wie in der vergangenen Woche nicht nochmal vorkommen kann, «dann werden wir dafür sorgen, dass im nächsten Jahr sowas nicht nochmal passiert und neue Kängurus - weil es ja fest im Tierbestand eingeplant ist - wieder angesiedelt werden», sagte Herrmann weiter.

Ein Fuchs war laut Tierpark in der vergangenen Woche in der Nacht von Sonntag zu Montag in das Kängurugehege eingedrungen und hatte alle vier Kängurus getötet. «Der Wassergraben war über Nacht zugefroren. Der Fuchs nutzte diesen Umstand für sich aus und drang über das benachbarte Hirschgehege in die Känguruanlage ein», wurde der Tierparkleiter in einer Mitteilung kurz nach dem Vorfall zitiert. Laut Herrmann befanden sich die Bennett-Kängurus zur Zeit der Attacke draußen. Die Tiere dürfen zu jeder Tages- und Jahreszeit draußen gehalten werden, sagte Herrmann. Die Jungtiere waren die ersten Kängurus jemals in dem Tierpark.

Zu den weiteren Einzelheiten der Attacke äußerte sich Herrmann nicht und sprach von einer Verkettung «unglücklicher Umstände vor Ort»: «Wir wussten genau, dass das Wasser gefrieren kann», sagte Herrmann. Und auch der Bachlauf sei als mögliche Schwachstelle erkannt worden. Durch das gefrorene Wasser sei an der Fuchsabwehr jedoch etwas kaputt gegangen, das für alle Beteiligten vorher so nicht hätte ersichtlich werden können. Das Kängurugehege war den Angaben des Tierparks zufolge erst im Oktober 2022 eröffnet worden. Es sei so, wie es gebaut ist, auch von den zuständigen Behörden genehmigt und abgenommen worden, sagte Herrmann.

© dpa
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