Mehr Verkehrssicherheit: Schulanfänger erhalten Reflektoren

Die rund 37.000 Berliner Erstklässler erhalten in diesem Jahr je einen Reflektor, um auf dem Schulweg besser sichtbar zu sein. Bereitgestellt werden die Teile, die an Kleidung oder Schulranzen angebracht werden können, von der Bürgerstiftung Berlin. Ergänzend dazu gibt es einen Infozettel zum Thema Verkehrssicherheit, wie die Senatsverwaltungen für Mobilität und für Bildung am Mittwoch mitteilten. Erster Schultag für Erstklässler ist der kommende Montag.
Bettina Jarasch (Bündnis 90/Die Grünen), Berliner Senatorin für Umwelt, Verkehr, Klima- und Verbraucherschutz, verteilt beim Verkehrssicherheitstag auf dem Tempelhofer Feld Reflektoren. © Christoph Soeder/dpa

Am Mittwoch machten rund 160 Schülerinnen und Schüler aus fünf Schulen bei einem Verkehrssicherheitstag auf dem Tempelhofer Feld mit. An 16 Stationen konnten die Kinder im Alter zwischen sechs und neun Jahren ihr Wissen über sicheres Verhalten im Straßenverkehr auffrischen und erweitern. Unter anderem wurde ein Fahrradparcours mit Verkehrsschildern angeboten. In einem Lichttunnel konnten die Kinder sehen, dass helle, reflektierende Kleidung im Straßenverkehr schneller und besser wahrgenommen wird.

Gerade Kinder, denen ihr Schulweg noch nicht vertraut ist, seien einem erhöhten Unfallrisiko im Verkehrsgeschehen ausgesetzt, erklärten Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (SPD) und Mobilitätssenatorin Bettina Jarasch (Grüne).

Nur mit Appellen an die Rücksichtnahme insbesondere von Autofahrern sei es nicht getan, so Jarasch. «Schulkinder müssen sicher zur Schule kommen können, sei es zu Fuß, auf dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.» Dazu gehörten vor allem sichere Fuß- und Radwege, die nicht zugeparkt werden, eine Entschleunigung des Autoverkehrs, aber auch regelmäßige Kontrollen von Ordnungsamt und Polizei vor Schulen.

Nach Einschätzung Busses ist es wichtig, Kindern frühzeitig die Gefahren und das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu vermitteln und das auch konkret zu üben. Hier seien die Eltern gefragt, aber auch die Schulen, für die das eine Bildungsaufgabe sei. Konkreter Tipp Busses: «Der sicherste Schulweg ist oft nicht der kürzeste.»

© dpa
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