Ferienstart am BER weitgehend reibungslos gelaufen

Der erste Schwung Urlauber am BER ist ohne größere Probleme in die Ferien gereist - es waren etwas weniger als erwartet. Doch die Personalsituation bleibt weiter angespannt.
Reisende warten an einem Check-in für ihren Abflug vom Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg (BER). © Patrick Pleul/dpa

Am Hauptstadtflughafen BER ist der Start in die Sommerferien ohne das befürchtete Reisechaos geglückt. Wie schon am Ferienbeginn am Donnerstag lief auch der Freitag überwiegend ruhig und in geordneten Bahnen, wie eine Flughafensprecherin am Nachmittag sagte. Beide Terminals seien am Morgen zwar voll gewesen, die Schlangen hätten sich aber schnell aufgelöst, hieß es. Rund 500 Starts und Landungen liefen am Hauptreisetag über den BER. Sechs Flüge waren demnach kurzfristig annulliert worden, darunter zwei in den Morgenstunden.

Für den Freitag war insgesamt der größte Passagierandrang der Sommerferien erwartet worden. Die Betreiber rechneten erstmals wieder mit 80 000 Fluggästen an einem Tag seit Beginn der Pandemie. Wie viele es am Ende waren, stand am Nachmittag noch nicht fest. Für Samstag und Sonntag gehen die Verantwortlichen von insgesamt 130 000 Passagieren aus.

Es sei ein «normaler Ferientag», sagte die Sprecherin. «Unser BER-Team ist unterwegs und hilft und spricht die Leute an, etwa an den Selfservice-Automaten beim Einchecken und unterstützt sie dann.»

Bis zum Ferienende am 21. August rechnen die Betreiber mit bis zu drei Millionen Menschen am Flughafen in Schönefeld. Während der letzten Vor-Corona-Sommerferien 2019 waren es an den damaligen Flughäfen Tegel und Schönefeld noch rund fünf Millionen Passagiere.

Ob es auch in den kommenden Wochen so ruhig bleibt, ist offen. Auch am BER gibt es kaum Puffer beim Personal der Bodendienstleister. Spontane Krankmeldungen können schnell zu Verspätungen und Flugausfällen führen. Seit Donnerstag können die Unternehmen auch ausländische Aushilfskräfte insbesondere aus der Türkei anwerben. Eine entsprechende Genehmigung, befristet für drei Monate, hatte die Bundesregierung am Donnerstag gegeben. Am BER wurden allerdings zunächst keine Bedarfsanmeldungen seitens der Dienstleister bekannt.

Die Flughafengesellschaft empfiehlt allen Fluggästen, zweieinhalb Stunden vor Abflug im Terminal zu sein und direkt nach dem Check-in zur Sicherheitskontrolle zu gehen. Bei den Fluggesellschaften Lufthansa, Eurowings und Easyjet können Reisende ihr Gepäck bereits am Vorabend des Abflugs am Flughafen aufgeben.

© dpa
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