Rabbiner antisemitisch beleidigt: «Darf nicht passieren»

Nach der antisemitischen Beleidigung des Potsdamer Rabbiners Ariel Kirzon in Berlin hat Umweltsenatorin Bettina Jarasch (Grüne) den Vorfall verurteilt. «Lieber Rabbiner Ariel Kirzon, es schmerzt mich zu lesen, was Ihrem Sohn und Ihnen heute in Berlin widerfahren ist», teilte Jarasch mit. «Das darf nicht passieren und zeigt zugleich, dass wir im Kampf gegen Antisemitismus nicht nachlassen dürfen. Ich stehe solidarisch an Ihrer Seite: Gegen jeden Antisemitismus - ohne Wenn und Aber.»
Bettina Jarasch (Bündnis 90/Die Grünen), Berliner Senatorin für Umwelt, Verkehr, Klima- und Verbraucherschutz. © Christoph Soeder/dpa

Kirzon wurde laut Polizei am Dienstagvormittag in Berlin-Mariendorf beleidigt und an der Schulter angerempelt, als er mit seinem Sohn auf dem Gehweg am U-Bahnhof Westphalweg lief und auf hebräisch telefonierte.

Neue Erkenntnisse hatte die Polizei am Mittwochmorgen noch nicht. Die Videoaufzeichnungen am U-Bahnhof sollen ausgewertet werden. Der jugendliche Sohn des Rabbiners sagte laut Polizei aus, er könne den Mann vermutlich wiedererkennen. Kirzon sagte der «Bild»-Zeitung, auch seine Kleidung habe ihn als Juden gezeigt. «Ich war also eindeutig als Jude zu erkennen, als mich plötzlich ein arabisch aussehender Mann beschimpfte und angriff. Er schrie Jude, hob die Hände, fasste mich an. Jeden Moment dachte ich, er schlägt zu.»

© dpa
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