Schwarz legt sich bei Kadergröße nicht fest: Duo überzeugt

Hertha BSC gewinnt seit drittes Testspiel. In Cottbus überzeugen auch zwei kritisch betrachtete Außenstürmer. Trainer Sandro Schwarz freut sich über personelle Alternativen, muss aber in der kommenden Woche Entscheidungen treffen, mit wem er für den Saisonstart plant.
Sandro Schwarz, Cheftrainer von Hertha BSC, beobachtet ein Training seiner Mannschaft. © Soeren Stache/dpa/Archivbild

Bei der erneuten Frage nach der Kadergröße für das bevorstehende Trainingslager in England musste Sandro Schwarz ein bisschen schmunzeln. Nein, noch habe er sich nicht festgelegt, wie viele Profis kommenden Dienstag nach Burton-upon-Trent reisen werden. «Ich gehe davon aus, ihr werdet das schon mitbekommen, sagte der Trainer von Hertha BSC nach dem 5:1-Testsieg bei Viertligist Energie Cottbus am Freitagabend.

Die Antwort, wer aus dem großen Sammelsurium an Hertha-Profis in das Basiscamp der englischen Fußball-Nationalmannschaft einziehen darf, ist für den Berliner Bundesligisten durchaus von Relevanz. Mehr als drei Dutzend Profis und Nachwuchskräfte hat Schwarz immer noch zur Verfügung. Mit dem geplanten großangelegten Ein- und Verkauf zwecks Kaderumbruch tut sich Geschäftsführer Fredi Bobic weiter schwer. Für fast jede Position hat Schwarz Minimum noch drei Kandidaten.

So waren es in Cottbus zwei Akteure für die oft diskutierte Besetzung der Außenbahnen, die sich mit Formanstieg versprechenden Leistungen in den Blickpunkt spielten. Myziane Maolida traf doppelt. Auch der oft gescholtene Dodi Lukebakio war agil. «Ihre Qualität, die sie haben, setzen sie gerade sehr gut ein, im Training und im Spiel, was Geschwindigkeit und Tiefe angeht», sagte Schwarz und verlangte gleichzeitig mehr Aktivität beim «Arbeiten gegen den Ball».

Der Franzose Maolida (23) spielte eine mäßige erste Hertha-Saison. Lukebakio (24) war aus sportlichen und ökonomischen Gründen an den VfL Wolfsburg ausgeliehen. Der Belgier steht wegen der notwendigen Transfererlöse zum Verkauf. Auch wenn ein Indiz für eine Berliner Reintegration sprach. Noch beim ersten Test gegen TuS Makkabi (7:0) vergangenen Woche hatte er die ungewöhnliche Rückennummer 55, in Cottbus war es die üblichere 14 - seine 11, die er bei Hertha lange trug, hat mittlerweile Maolida.

© dpa
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