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Unfälle bei Glätte und Schnee - Es bleibt winterlich kalt

Der erste Schnee des Jahres und Minustemperaturen haben auf den Straßen in Berlin und Brandenburg zu Unfällen geführt. Die Meteorologen rechnen mit einer länger anhaltenden kalten Witterung.
Glätte
Eine dünne Eisschicht überzieht am frühen Morgen eine Straße. © Armin Weigel/dpa/Symbolbild

Der Wintereinbruch hat auf den Straßen in Berlin und Brandenburg am Dienstag zu Unfällen und langen Staus geführt. Im Landkreis Elbe-Elster geriet ein Schulbus in Schieflage. Die Berliner Polizei sprach am Dienstag von einer erhöhten Anzahl von Unfällen seit den Morgenstunden. Zwischen 5 und 12 Uhr habe es am Dienstag 328 Einsätze zu Verkehrsunfällen gegeben. Am Montag waren es im gleichen Zeitraum lediglich 179. Das Wetter könne ursächlich sein, das müsse aber noch ermittelt werden, schränkte eine Sprecherin der Polizei ein. Man könne aber spekulieren, dass glatte Straßen dazu geführt hätten.

Die Polizei in Brandenburg teilte mit, dass einige Unfälle bei passender Bereifung vermutlich hätten verhindert werden können. So seien einige Fahrzeuge noch mit Sommerreifen unterwegs gewesen. Eine Sprecherin der Polizei in Potsdam sagte, es seien bis zum Mittag etwa 250 Unfälle im Land gemeldet worden. Rund die Hälfte sei witterungsbedingt. Größere Personenschäden blieben nach Polizeiangaben aus. «Meist blieb es bei Sachschäden.» Vor allem der Süden des Landes war demnach betroffen.

Bei Schönborn (Landkreis Elbe-Elster) kam ein Schulbus laut Polizei von der Straße ab und geriet so in Schieflage. «Stabilisiert wurde er dadurch, dass der Fahrer alle Kinder auf die linke Busseite geschickt hatte. Damit kamen sie allerdings nicht mehr zu den Türen auf der Beifahrerseite», hieß es in einer Polizeimeldung. Die Feuerwehr stabilisierte den Bus und holte die Kinder und Erwachsenen aus dem Bus.

Die Deutsche Bahn sprach angesichts des Wintereinbruchs von wenigen und «kaum gravierenden Einschränkungen bei Regional- und S-Bahn» in Berlin und Brandenburg. Störungen an Signalen und Weichen seien die Ausnahmen gewesen. Die Bahn sei gut auf den Winter vorbereitet, betonte der Sprecher. Es werde dennoch mit Sicherheit Störungen geben. Das sei kaum zu vermeiden.

Laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bleibt es weiterhin kalt. In der Nacht zum Mittwoch rechnen die Meteorologen erneut mit Minusgraden. Im Laufe des Vormittags werde dann wieder Schnee erwartet, der sich rasch ausbreite, sagte ein DWD-Sprecher. Es bleibe weiterhin auch tagsüber glatt - bei Höchstwerten um 0 Grad Celsius. «Die winterliche Witterung wird anhalten», betonte der Sprecher. Das gelte mindestens bis Freitag - vermutlich auch darüber hinaus. «Jeder sollte sich weiter auf Winter einstellen.»

© dpa
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