Energie Cottbus freut sich über Einzug in DFB-Pokal

Mit dem Gewinn des Brandenburger Landespokals stehen die Cottbusser in der 1. Runde des DFB-Pokals. Die Vorfreude ist riesig. Doch nach dem Landespokalfinale mischte sich auch etwas Ärger unter die Freude.
Claus-Dieter-Wollitz steht vor dem Vereinslogo. © Frank Hammerschmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Beim FC Energie Cottbus ist die Vorfreude auf die Rückkehr in den DFB-Pokal riesengroß. Nach drei Jahren Abstinenz kehrt der Regionalligist aus der Lausitz wieder auf die große Fußballbühne zurück. Im Finale des Brandenburger Landespokals setzte sich der einstige Bundesligist gegen den VfB Krieschow mit 2:0 (0:0) durch.

«Der Einzug in den DFB-Pokal ist sportlich ein Riesending für die ganze Region und für den Verein finanziell eminent wichtig», jubelte Präsident Sebastian Lemke angesichts der Zusatzeinnahmen von rund 140.000 Euro. Auf dem Rasen gab es die üblichen Bierduschen. «Wir freuen uns auf ein geiles Fußballfest im DFB-Pokal», sagte Torschütze Tobias Hasse. Der Verteidiger hatte mit seinem Führungstreffer in der 76. Minute den Favoriten auf die Siegerstraße geschossen. Ausgelost wird die 1. DFB-Pokalrunde am 29. Mai.

Außenseiter VfB Krieschow genoss ebenfalls den laut Trainer Toni Lempke «größten Tag in der Vereinsgeschichte». Der Oberligist kam in dem umkämpften und in der Schlussphase recht ruppigen Finale ebenfalls zu einigen Chancen. «Uns hat am Ende die Kraft gefehlt. Energie war deutlich fitter. Wir können trotzdem richtig stolz auf uns sein», erklärte Dimitar Rangelow. Der bulgarische Ex-Nationalspieler hat wie fast alle im Team des VfB Krieschow auch schon für Energie Cottbus gespielt.

Überschattet wurde das Finale in Luckenwalde durch einen Platzsturm nach dem Schlusspfiff. Die Polizei konnte jedoch eine Eskalation zwischen beiden Fanlagern vermeiden. Bereits im Vorfeld des Endspiels hatte es zahlreiche Diskussionen um das Werner-Seelenbinder-Stadion in Luckenwalde mit einer Kapazität von knapp 3000 Besuchern gegeben. Zahlreiche Fans waren deshalb beim Ansturm auf die Tickets leer ausgegangen.

«Der Verband hat gezeigt, dass er ein solches Finale nicht organisieren kann. Dieses Spiel hätte einen anderen Rahmen verdient gehabt», kritisierte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz. Der Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) wies diese Kritik zurück. «Vom Verlauf der Veranstaltung her können wir zufrieden sein. Auch beim Thema Sicherheit. Natürlich gibt es Luft nach oben. Wir werden dieses Finale jetzt in Ruhe mit allen Details auswerten», sagte FLB-Geschäftsführerin Anne Engel.

© dpa
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