Linke fordert bessere Bahnverbindungen für ganz Brandenburg

Die Linke in Brandenburg hat bessere Bahnverbindungen in sämtlichen Regionen des Landes gefordert. «Wir sehen in Brandenburg beim Landesnahverkehrsplan, der uns gerade vorgelegt wurde, dass wir zwar die Regionen rund um Berlin stärken wollen, gleichzeitig aber die ländlichen Regionen abgekoppelt werden», sagte der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion im brandenburgischen Landtag, Andreas Büttner, am Freitag im rbb24-Inforadio.
Fahrgäste in eine Straßenbahn in der Potsdamer Innenstadt ein. © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

«Wenn ich eine Entwicklung haben möchte innerhalb der gesamten Region, wenn ich tatsächlich mehr Personen auf die Schiene bekommen möchte, dann brauche ich endlich Nägel mit Köpfen für eine Mobilitätswende», sagte Büttner. Dafür müssen die Investitionen erhöht werden. «Und dann brauchen wir tatsächlich auch eine bessere Anbindung im ländlichen Raum anstelle von Streckenstreichungen.»

Büttner kritisierte einen aus seiner Sicht falschen Blick auf die Auslastung der Züge. «Wir haben so eine Philosophie des Schlechtrechnens: Dann wird Montag bis Sonntag gerechnet und nicht Montag bis Freitag, wo die Pendler tatsächlich unterwegs sind», sagte er. «Da haben die Strecken plötzlich 40 Prozent weniger auf die sieben Tage gerechnet.»

Aus Büttners Sicht ist mit Blick auf das Bahnangebot noch viel zu tun: «Wenn wir eine Verkehrswende wollen, dann heißt das, wir brauchen auch die Zubringerlinien, die an die großen Linien andocken», sagte er. «Wir brauchen bessere Taktverbindungen, bessere Umsteigezeiten.» Dafür sei einerseits notwendig, dass der Bund die Regionalisierungsmittel erhöhe. «Aber wir müssen in Brandenburg auch selber unsere Regionalisierungsmittel ausgeben und sie nicht bunkern.»

Die Länder Berlin und Brandenburg wollen am Freitag bei einem Bahngipfel die weitere Entwicklung des Bahnknotens Berlin voranbringen. Dazu beraten die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey, und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (beide SPD), in Potsdam unter anderem mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Alexander Kaczmarek, und der Parlamentarischen Verkehrsstaatssekretärin Daniela Kluckert (FDP).

© dpa
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