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Ministerwechsel steht an: Ministerpräsident würdigt Beermann

Knapp ein Jahr vor der Landtagswahl in Brandenburg steht ein Personalwechsel in der Landesregierung an. Die CDU muss ihren Verkehrsminister austauschen.
Verkehrsministerkonferenz in Köln
Oliver Krischer (r, Bündnis 90/Die Grünen), Minister Verkehr von Nordrhein-Westfalen, sitzt neben Guido Beermann (l, CDU), Minister für Infrastruktur und Landesplanung von Brandenburg. © Henning Kaiser/dpa

Knapp ein Jahr vor der Landtagswahl in Brandenburg steht ein Ministerwechsel in der Landesregierung an. Verkehrs- und Bauminister Guido Beermann von der CDU will sein Amt, das er 2019 übernahm, jetzt aufgeben. Es sei Zeit für «etwas Anderes», erklärte Beermann. Der Ministerwechsel soll nun zügig umgesetzt werden, wie es am Wochenende aus Regierungskreisen hieß. Ein genauer Zeitpunkt für die Ernennung des Nachfolgers blieb bislang aber unklar. Neuer Verkehrs- und Bauminister wird der 55 Jahre alte Staatssekretär Rainer Genilke. Er wollte sich am Wochenende noch nicht öffentlich zum neuen Amt äußern.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) würdigte die Arbeit Beermanns in der Regierungskoalition. «Ich habe Guido Beermann stets sehr als verlässlichen, fairen und freundlichen Partner mit großer Fachkenntnis geschätzt», sagte der Regierungschef der Deutschen Presse-Agentur am Samstag in Potsdam. «Unaufgeregt, aber mit Durchsetzungskraft hat er sich über vier Jahre für Infrastruktur, Mobilität, Wohnen und Bauen in Brandenburg eingesetzt.»

Der 57-jährige Beermann strebt nach eigenen Angaben eine neue berufliche Herausforderung an. Aus Regierungskreisen war zu hören, Beermann könnte eine Position in der freien Wirtschaft übernehmen. Er selbst teilte in einer Erklärung mit: «Nach rund 30 Jahren in der Verwaltung und Regierung an verschiedenen Positionen strebe ich einen neuen Lebensabschnitt an. Ich möchte mir und vor allem meiner Familie in herausfordernden Zeiten eine private Auszeit gönnen und eine neue berufliche Herausforderung anstreben.»

Er gebe das Amt aus souveräner eigener Entscheidung auf. «Ich war sehr gerne Minister in Brandenburg. Aber zu einem solchen Beruf gehört eben auch, dass man selbst entscheiden kann, wenn es Zeit für etwas Anderes geworden ist.»

Beermann war bisher ein Vollblut-Beamter. Er arbeitete im Bundeskanzleramt, in der Unions-Bundestagsfraktion und in mehreren Bundesministerien sowie in der Berliner Senatsverwaltung. Nach dem Start der rot-schwarz-grünen Landesregierung 2019 schien er zunächst noch kein so klares Profil wie andere Minister zu haben, dies änderte sich aber in den vergangenen Jahren. Er setzte sich für den öffentlichen Nahverkehr ein. Den Landesnahverkehrsplan und das Mobilitätsgesetz - zwei große Projekte - beschloss das Kabinett im September.

Nachfolger Genilke stammt aus Finsterwalde (Elbe-Elster-Kreis). Er saß bis 2019 im Landtag und war verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Dann wurde er unter Beermann Staatssekretär im Verkehrs- und Bauressort. Mit Genilke setze die CDU «auf Kontinuität und Erfahrung fürs Land», hatte der Parteivorsitzende Jan Redmann gesagt.

© dpa
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