Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Mehr als 100.000 Studierende an Berliner Unis - Zimmersuche

Diese Woche startet in Berlin der Uni-Alltag. Neben fachlichen Fragen beschäftigt vor allem viele Erstsemester noch ein anderes Thema: Wo werden sie wohnen?
Universitäten
Studierende sitzen in einem Hörsaal. © Jens Kalaene/dpa

Für mehr als 100.000 Studierende in Berlin beginnt diese Woche die Vorlesungszeit. Zum Wintersemester 2023/24 sind an der Freien Universität (FU) rund 37.600 Menschen eingeschrieben, an der Humboldt Universität (HU) rund 35.700 und an der Technischen Universität (TU) circa 35.000, wie die Hochschulen der Deutschen Presse-Agentur mitteilten. Die Wohnheimplätze werden auch dieses Jahr bei weitem nicht für alle Bewerberinnen und Bewerber reichen - obwohl die Warteliste etwas kürzer ist als im vergangenen Jahr.

Studierendenzahlen können sich noch ändern

Valide Gesamt-Studierendenzahlen der staatlichen Hochschulen im Wintersemester 2023/24 lagen der Senatsverwaltung für Wissenschaft nach eigenen Angaben zunächst nicht vor. Auch die Zahl der Erstsemester blieb zunächst offen. Aus den Universitäten hieß es, dass noch Rückmeldungen und Immatrikulationen liefen. Auf dem Campus Nord der HU ist für Montag eine offizielle Immatrikulationsfeier geplant.

Gute Nachrichten hatte die unter anderem durch Unwetter gebeutelte TU: Nach umfangreichen Schließungen durch massive Wasserschäden im Sommersemester könnten nun Teile des Mathegebäudes und ein Praktikumsraum im Chemiegebäude wieder betreten und für Vorlesungen sowie Seminare genutzt werden, schrieb die Uni auf der Plattform X, früher Twitter.

Tausende hätten gern einen Wohnheimplatz in Berlin

Viele Studierende dürften noch auf der Suche nach einem WG-Zimmer oder einer Wohnung sein. Zum 1. Oktober hätten 4900 Menschen auf der Warteliste des Studierendenwerkes gestanden - bei einem Bestand von 9200 Plätzen, teilte eine Sprecherin mit. Darunter seien zwar 1300 Menschen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt einziehen wollen. Trotzdem seien zum Stichtag noch 3600 Bewerberinnen und Bewerber unversorgt. Das sei deutlich weniger als vor einem Jahr, als es 4600 waren.

Die Gründe für den Rückgang sind laut Studierendenwerk unklar. Die Situation bleibe höchst prekär. «Bezahlbarer Wohnraum für Studierende bleibt extrem knapp», sagte eine Sprecherin. Es sei zu befürchten, dass dies dem Wissenschaftsstandort Berlin langfristig schaden werde. «Wünschenswert ist eine stärkere Förderung von Schaffung studentischen Wohnraums seitens der Politik.»

Der Anteil der Studierenden, die in einem Wohnheim leben, ist in Berlin im Vergleich zu anderen Bundesländern relativ klein: Befragungen zu den Wohnverhältnissen durch das Centrum für Hochschulentwicklung CHE ergaben einen Wert von rund sieben Prozent. In einigen anderen Bundesländern sind es um die 20 Prozent. In Berlin leben viele Studierende noch bei den Eltern, in privaten Mietwohnungen und in WGs.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Waffe
Tv & kino
«Rust»-Prozess: Regieassistent sagt unter Tränen aus
Apache 207
Musik news
Rapper Apache 207 meldet sich mit neuer Single zurück
Jared Leto
Tv & kino
Jared Leto kündigt Sci-Fi-Film «Tron: Ares» für 2025 an
Facebook-Konzern Meta
Internet news & surftipps
Meta will Verträge mit australischen Medien nicht verlängern
OpenAI - ChatGPT
Internet news & surftipps
ChatGPT-Firma kooperiert mit Roboter-Entwickler
Apple Ring: Arbeitet Apple an einem smarten Ring?
Handy ratgeber & tests
Apple Ring: Arbeitet Apple an einem smarten Ring?
Max Eberl
Fußball news
Eberl legt bei Bayern los: Tribünengast mit vielen Aufgaben
Von Caprihosen bis Shorts: So trägt man kurze Hosen heute
Mode & beauty
Von Caprihosen bis Shorts: So trägt man kurze Hosen heute