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Landessportbund weist Rechnungshof-Vorwürfe zurück

Der Brandenburger Landessportbund (LSB) hat Vorwürfe des Landesrechnungshofes wegen zu hoher Bezüge der Verbandsspitze zurückgewiesen. Das Sportministerium habe zur Bemessung der Vorstandszulagen ein externes Gutachten erhalten, teilte der LSB am Donnerstag mit. Auch der Tarif des öffentlichen Dienstes sehe entsprechende Zulagen vor, wegen der persönlichen Haftung des Vorstands sei das allerdings schwer vergleichbar. «Abgesehen davon bewegt sich die Höhe der LSB-Vorstandsgehälter im Vergleich zu entsprechenden Vorstandsgehältern von Landesunternehmen in Brandenburg im unteren Segment.»
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Kinder spielen auf einem Kunstrasenplatz Fußball. © Marcus Brandt/dpa/Symbolbild

Die Rechnungsprüfer kritisierten, dass der LSB-Vorstand neben den Gehältern aus ihrer Sicht unzulässige Zahlungen wie Vorstandszulagen zwischen 900 und 2000 Euro, Fahrtkosten und in einem Fall eine monatliche Zahlung für die Altersvorsorge bekommen habe. Das verstoße gegen das Besserstellungsverbot für Angestellte von öffentlich geförderten Institutionen. Außerdem seien leitende Angestellte des LSB noch Geschäftsführer von Tochtergesellschaften.

Der Verband hält auch die Kritik an Nebentätigkeiten bei Tochtergesellschaften nicht für angebracht. «Die handelnden Personen entwickelten die Ideen und waren von Anfang an als Geschäftsführer mit dem Aufbau der Gesellschaften und der Umsetzung der Konzepte betraut», teilte der LSB mit. «Die Gesellschaften arbeiten ohne Zuschüsse aus dem Sportetat des Landes und erzielten sowohl inhaltlich als auch wirtschaftlich positive Ergebnisse.»

Die Prüfer monierten auch vom LSB finanzierte Besuche von Sportevents, Bewirtungen und eine Gruppenreise zur Olympiade nach Rio de Janeiro 2016. Bei weiteren Reisen wurden die Anlässe für Einladungen und die Begünstigten laut Rechnungshof nicht oder falsch dokumentiert. Der Verband hatte bereits eingeräumt, dass er bei der angemahnten Dokumentation zu Reisen, Präsenten und Veranstaltungen künftig detailgetreuer vorgehen werde.

© dpa
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