Berlin kauft Flächen des Bundes am alten Flughafen Tegel

Die Stadt Berlin hat Flächen des Bundes am ehemaligen Flughafen Tegel gekauft. Das teilte die Senatsverwaltung für Finanzen mit. Ein Kaufvertrag mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wurde am Freitag notariell beurkundet. Erworben wurden auch dazugehörige Gebäude.
Ein Flugzeug landet hinter Signallichtern auf einem Flughafen. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Der ehemalige Flughafen befindet sich laut Mitteilung zum Teil auf landeseigenen Flächen (182 Hektar), zum Teil auf Bundesflächen (etwa 305 Hektar). Letztere gehören nun mit Ausnahme des Bundeswehr-Areals in Tegel-Nord (circa 60 Hektar) der Stadt Berlin.

Der Kaufpreis beträgt rund 261 Millionen Euro. «Die finanziellen Mittel dafür wurden im Doppelhaushalt 2022/23 bereits berücksichtigt», so die Senatsverwaltung für Finanzen.

Der Erwerb der Flächen geht zurück auf den 2017 mit dem Bund geschlossenen Hauptstadtfinanzierungsvertrag. Darin wurden zusätzlich zur Regelung der finanziellen Beiträge des Bundes für die Hauptstadtaufgaben auch Verabredungen zu Grundstücksgeschäften getroffen.

Auf dem ehemaligen Flughafengelände soll das sogenannte Schumacher Quartier entstehen. Laut Finanzverwaltung sollen dort vorrangig von Wohnungsbaugenossenschaften und landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften rund 5000 Wohnungen gebaut werden.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Fußball news
Transfermarkt: Bayern holt Cancelo, Unions Isco-Transfer scheitert
Wohnen
Problem im Winter: Schimmelflecke durch sparsames Heizen: So wird man sie los
Das beste netz deutschlands
Featured: Auf der Apple Watch Mobilfunk einrichten – im Guide erklärt
Auto news
Unter Strom: Mercedes rückt GLE mit Facelift näher an die E-Modelle
Tv & kino
Featured: Das Mädchen im Schnee, Staffel 2: Wie könnte die Thrillerserie bei Netflix weitergehen?
Tv & kino
Film: Biopic über Michael Jackson geplant - mit Jaafar Jackson
Tv & kino
«Hart aber fair»: WDR- Intendant Buhrow verteidigt Louis Klamroth
Internet news & surftipps
Streaming: Spotify hat mehr als 200 Millionen Abo-Kunden