Institutsdirektor Edenhofer kritisiert Attacke auf Bild

Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Ottmar Edenhofer, hat den Angriff von Klima-Aktivisten auf ein wertvolles Monet-Gemälde in Potsdam kritisiert. «Ich finde es nicht gut, wenn man Kulturgüter attackiert», sagte Edenhofer am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. «Das widerspricht dem, was man eigentlich will: wir wollen den Planeten bewahren. Und zur Bewahrung gehört auch die Kultur und unser kulturelles Erbe.» Edenhofer sagte: «Man sollte nicht mit solchen widersprüchlichen Aktionen unterminieren, wofür man einstehen will». Ambitionierter Klimaschutz müsse sich in demokratischen Prozessen durchsetzen und bewähren. «Wir müssen dafür kämpfen und arbeiten, das ist kein Selbstläufer.»
Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) Ottmar Edenhofer. © Jörg Carstensen/dpa/Archivbild

Im Museum Barberini hatten Aktivisten der Protestgruppe «Letzte Generation» am Sonntag Kartoffelbrei auf das Gemälde des französischen Impressionisten Claude Monet geschüttet. Die Gruppe forderte von der Politik wirksame Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels. Das verglaste Bild aus der Sammlung von Hasso Plattner wurde laut Museum nicht beschädigt.

© dpa
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