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Haus nach Kellerbrand in Hellersdorf zunächst unbewohnbar

Im Keller eines Mehrfamilienhauses in Hellersdorf ist mehrfach Feuer ausgebrochen. Sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner mussten über Nacht ihre Wohnungen verlassen. Das Ausmaß ist erheblich.
Kellerverschläge in Hellersdorf in Brand
Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen einen Brand in einem Wohnhaus in Hellersdorf. © Dominik Totaro/dpa

In der Nacht nach dem Kellerbrand im Berliner Ortsteil Hellersdorf ist das sechsgeschossige Wohnhaus zunächst unbewohnbar geblieben. Wie ein Feuerwehrsprecher berichtete, wurden bei dem Feuer auch Versorgungsleitungen beschädigt. Am frühen Sonntagmorgen hätten Einsatzkräfte erneut Glutnester im Keller gelöscht. Nach den Aufräumarbeiten und einer letzten Kontrolle am Sonntagvormittag wurde der Einsatz demnach beendet. Die Polizei vermutet derweil Brandstiftung.

Rund 35 Bewohnerinnen und Bewohner des Mehrfamilienhauses in der Tangermünder Straße hatten laut Polizei am Samstag ihre Wohnungen verlassen müssen und seien vorübergehend bei Bekannten und Verwandten untergekommen. Zudem habe der Bezirk Marzahn-Hellersdorf sich zusammen mit der Hausverwaltung um weitere Unterbringungen gekümmert. Dazu, wann das Wohnhaus wieder bezogen werden kann, konnten Polizei und Feuerwehr nichts sagen.

Feuer in etlichen Kellerverschlägen

Gebrannt hatte es im Keller des Wohnhauses am Samstagvormittag. Die Feuerwehr war vor Ort und löschte die Flammen. Als die Kripo nach den Löscharbeiten am Nachmittag mit ihren Untersuchungen begonnen habe, hätten die Einsatzkräfte laut Polizei erneut Rauch und Brandgeruch bemerkt - die Feuerwehr rückte wieder an. Nach Angaben der Polizei war das Feuer wiederaufgeflammt. Etwa 35 Kellerverschläge seien bei dem Brand beschädigt oder komplett zerstört worden.

Umfangreiche Löscharbeiten

Rund 140 Kräfte waren im Einsatz, so die Feuerwehr. Sämtliche Hausbewohnerinnen und -bewohner seien aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung dazu aufgefordert worden, ihre Wohnungen zu verlassen. Wie die Polizei berichtete, wurden mehrere Wohnungstüren gewaltsam geöffnet, um sicherzustellen, dass sich keine Menschen mehr in dem Haus befanden. Verletzt wurde demnach niemand. Laut Feuerwehr sei zunächst ein Bus zum Brandort geschickt worden, in dem die Menschen vorerst unterkommen konnten.

Im Zuge der Löscharbeiten war die Tangermünder Straße nach Polizeiangaben zwischen Quedlinburger und Zerbster Straße bis zum späten Samstagabend gesperrt. Die Kripo ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.

© dpa
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