Bushido scheitert mit Verfassungsklage gegen Indizierung

Mehr als sieben Jahre, nachdem das Album «Sonny Black» von Bushido als jugendgefährdend auf den Index gesetzt wurde, ist der Rapper auch mit einer Verfassungsbeschwerde gescheitert. Die Indizierung verletze ihn nicht in seiner Kunstfreiheit, teilte das Bundesverfassungsgericht am Freitag mit. Die Karlsruher Richterinnen und Richter nahmen die Klage deshalb gar nicht zur Entscheidung an.
Bushido steht im Bundesverwaltungsgericht. © Sebastian Willnow/dpa/Archivbild

Die Bundesprüfstelle hatte die CD mit 15 Titeln im April 2015 auf die Liste jugendgefährdender Medien gesetzt. Damit ist es verboten, das Album Kindern und Jugendlichen zugänglich zu machen, es ihnen gegenüber zu bewerben und zu verbreiten. Die Begründung: Die Texte würden verrohend wirken, einen kriminellen Lebensstil verherrlichen und Frauen sowie homosexuelle Menschen diskriminieren. Dagegen war Bushido vor Gericht gezogen. Der Streit ging bis zum Bundesverwaltungsgericht, wo der Rapper 2019 unterlag.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Sport news
Basketball: Kareem gratuliert: James knackt Punkte-Bestmarke in der NBA
Internet news & surftipps
Künstliche Intelligenz: Microsoft und ChatGPT zum Angriff auf Google
Tv & kino
Hollywood: Anthony Hopkins und Glen Powell planen Thriller-Remake
People news
Hollywood-Star: Barbra Streisand kündigt ihre Memoiren für November an
Internet news & surftipps
UN-Bericht: UN: Nordkoreas Hacker stehlen Rekordsummen - Kim rüstet auf
Internet news & surftipps
Bundesamtes für Sicherheit: Claudia Plattner wird neue BSI-Präsidentin
Tv & kino
Featured: Nier: Automata streamen – hier kannst Du den Anime legal ansehen
Familie
Nach Sorgen fragen: Erdbeben-News: Eltern sollten Kinder-Ängste ernst nehmen