«Abgezockte» Füchse freuen sich auf Magdeburg

Nach dem Sieg in Erlangen steckt bei den Füchsen schon das Spitzenspiel gegen Magdeburg im Kopf. Aber vorher gibt es noch eine schwierige Aufgabe in der European League.
Berlins Paul Drux jubelt über ein Tor. © Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Nach der erfolgreichen Verteidigung der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga am Samstagabend schielten die Füchse Berlin schon etwas in Richtung kommenden Sonntag. Denn dann empfangen die Füchse im brisanten Ostduell den SC Magdeburg. «Ja, es kribbelt schon. Insgeheim hat man das natürlich schon im Hinterkopf. Ich glaube, das wird ein sehr, sehr heißes Spiel», sagte Kapitän Paul Drux bei Sky nach dem hart erkämpften 30:28-Auswärtssieg beim HC Erlangen.

Doch bevor das Spitzenspiel in Berlin steigt, müssen die Füchse noch am Donnerstag in der European League in der Max-Schmeling-Halle gegen die Dänen von Skanderborg-Aarhus (18.45 Uhr/DAZN) antreten. Drux warnte deshalb: «Das wird ein schwieriges Spiel. Deshalb darf man nicht zu weit nach vorne schauen». Die Dänen liegen in Gruppe D gleich hinter dem Tabellenführer aus Berlin. Haben bisher ebenso alle vier Partien gewonnen.

Und es bleibt wieder kaum Zeit zur Erholung. Und doch scheinen die Akteure die enge Spieldichte mental gut zu verkraften. Als am Ende in Erlangen die Kräfte schwanden, blieb das Team ruhig und brachte den Sieg ins Ziel. «Dem Druck halten wir am Ende stand und schaffen hier den Sieg gegen eine Mannschaft, die keine Doppelbelastung hat. Da halten wir am Ende stark dagegen», lobte Trainer Jaron Siewert sein Team. Und Drux ergänzte: «Da kann man uns auch verzeihen, dass man mal ein Spiel hat, wo es ein bisschen hapert.»

Für Drux ist es die «Abgezocktheit», die die Füchse gerade auszeichnet. «Und diese haben wir uns in den letzten Jahren erarbeitet», so der Füchse-Kapitän. Nach der erschreckenden Minden-Niederlage Anfang November haben die Berliner alle sieben Pflichtspiele gewonnen. Nicht immer glanzvoll, aber immer effektiv. «Wir haben die richtigen Schlüsse daraus gezogen und sind trotzdem bei uns geblieben», sagte Siewert.

Dabei hilft vor allem die Breite des Kaders. Immer wieder springen andere Akteure in die Bresche. Glänzte in den letzten Spielen noch Rückraumspieler Lasse Andersson, gelang dem Dänen in Erlangen nur wenig. Dafür brachte Drux nach seiner Einwechslung dem Angriff neuen Schwung - unter anderem mit fünf Toren.

«Mir hat das Spiel heute gelegen, dass ich mit meinem Eins gegen Eins punkten konnte», sagte Drux, «in anderen Spielen brauchen wir dann eher zum Beispiel Lasse Andersson aus dem Rückraum mit seinen Qualitäten. Ich glaube, so wechseln wir uns ganz gut ab.»

© dpa
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