Europa League: Union gegen Braga, Malmö und Saint-Gilloise

Mannschaft und Trainer dürften gejubelt haben. Die Fans erst recht. Voll wird das Stadion des 1. FC Union für die ersten magischen Europapokalnächte in Köpenick eh. Und sportlich lassen die Aufgaben für die Premiere in der Europa League hoffen.
Die Spieler bedanken sich nach einem Sieg bei den Fans. © Andreas Gora/dpa

Die Vorfreude auf die ersten magischen Europapokalnächte in der Alten Försterei ist noch einmal gestiegen. Die Gruppe des 1. FC Union ist lösbar und weckt Hoffnungen auf noch mehr als nur die kommenden sechs Partien bei der Union-Premiere in der Europa League. Das ließ auch Manager Oliver Ruhnert in einer ersten Stellungnahme nach der Auslosung durchblicken, selbst wenn er zunächst von einer «auf den ersten Blick» sehr interessanten und abwechslungsreichen und durchaus auch schweren Gruppe sprach.

«Dennoch besteht für uns die Chance, in der Europa League zu überwintern», betonte der Geschäftsführer Profifußball auch und kündigte an: «Wir werden jedes Spiel genießen und freuen uns auf die anderen Vereine.»

Namentlich sind das der SC Braga aus Portugal, Malmö FF aus Schweden und Royale Union Saint-Gilloise aus Belgien. Das ergab die Auslosung am Freitag in Istanbul, an der auch Bundesliga-Rekordspieler Karl-Heinz Körbel beteiligt war.

Damit kommt es zwar zu keinem Kracher gegen namhafte Teams wie Manchester United oder die AS Rom. Der Stimmungstempel in Köpenick, wird aber eh bei allen drei Partien ausverkauft sein. Vom Genießen hatte auch Trainer Urs Fischer vor der Auslosung schon gesprochen. Zusammen mit der Mannschaft verfolgte der Schweizer Union-Erfolgscoach dann, wie in Istanbul sich die Tableaus peu à peu vervollständigten mit Union in der Gruppe D.

Bevor es dann auf den Platz zur weiteren Vorbereitung auf das Meisterschaftsspiel beim FC Schalke 04 an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) ging, gab Kapitän Christopher Trimmel noch eine Einschätzung ab: «Für mich ist es eine gute Gruppe, weil die Reiseziele Belgien, Portugal und Schweden sehr schön sind.» Zudem verwies er auf die Fanfreundschaft mit Malmö.

Der schwedische Rekordmeister verpasste die Qualifikation für die Champions League, daraufhin wurde der Trainer entlassen. Über Sivasspor aus der Türkei führte Malmös Weg in die Gruppenphase der Europa League. In den Norden Portugals wird es nach Braga gehen. Der Club hat praktisch ein Abonnement auf den vierten Rang hinter den großen drei Vereinen Benfica und Sporting Lissabon sowie dem FC Porto.

Außenseiter dürfte in der Gruppe Royale Union Saint-Gilloise sein, auch wenn das Team in der vergangenen Saison als Aufsteiger dank zahlreicher Treffer des ehemaligen Meppeners Deniz Undav die Hauptrunde als Erster abgeschlossen hatte. In der Meisterschaftsrunde musste Royale Union dem FC Brügge den Vortritt lassen. Nach 58 Jahren spielt das Team aber erstmals wieder europäisch.

Freuen dürfen sich auch die Gegner auf packende Abende in Köpenick. Nachdem die UEFA Stehplätze für Europapokalspiele freigegeben hat, wollen die Unioner ihre Heimpartien diesmal auch wirklich daheim genießen. In der vergangenen Saison, als Fischer mit seiner Mannschaft die Gruppenphase der Conference League nicht überstanden hatte, musste Union seine Partien im Stadion des Hauptstadtrivalen Hertha BSC austragen.

Beginnen wird die Gruppenphase am 8. September, sie dauert bis zum 3. November. Das Finale wird am 31. Mai 2023 in Budapest angepfiffen. Titelverteidiger Eintracht Frankfurt wird in dieser Saison in der Champions League spielen.

© dpa
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