Feuerwehr beginnt Löscharbeiten innerhalb des Sperrkreises

Die Feuerwehr hat mit Löscharbeiten innerhalb der Sicherheitszone rund um den Sprengplatz im Grunewald begonnen. Das sagte Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein am späten Donnerstagnachmittag. «Der Sperrkreis von 1000 Metern bleibt bestehen. Aber es ist möglich, dass wir als Feuerwehr jetzt in gewissen Bereichen bis auf 500 Meter tätig werden können», sagte Kirstein. «Das heißt, die Löscharbeiten sind zum Teil schon angelaufen.» Das Löschwasser sei im Vorfeld schon bereitgestellt worden.
Ein Wasserwerfer fährt zur Unterstützung der Löscharbeiten der Feuerwehr in den Grunewald. © Wolfgang Kumm/dpa

«Jede Minute, die wir keine Detonationen hören oder auf dem Sprengplatz etwas passiert, ist eine gute Zeit für uns», sagte Kirstein. «Wir werden jetzt mit den Einsatzkräften der Feuerwehr in Teilen bis 500 Meter rangehen können.» Die Bundeswehr unterstütze die Feuerwehr, indem sie Schneisen im Wald anlege, von denen aus dann Löscharbeiten möglich seien. «Es ist davon auszugehen, dass das Feuer nicht über den 1000-Meter-Sperrkreis hinweggeht», so der Feuerwehrsprecher.

«Wir haben die Fläche jetzt neu definiert: Es sind rund 50 Hektar betroffen», erklärte Kirstein. «Die brennen nicht alle komplett, die sind zum Teil nur verraucht.» Die Fläche habe sich seit den frühen Morgenstunden aber deutlich ausgeweitet. «Wir sind jetzt aber guter Dinge», sagte Kirstein. «Wir haben eine unabhängige Löschversorgung, die uns heute in den Abendstunden massiv nach vorne bringen wird.»

Die Einsatzkräfte seien seit mehr als zwölf Stunden vor Ort. «Sie werden jetzt zum Abend ausgetauscht», sagte Kirstein. «Die Nachtschicht wird frisch hier her kommen. Wir gehen davon aus, dass wir mindestens bis in die späten Abendstunden hier tätig sein werden, wenn nicht sogar die ganze Nacht.»

© dpa
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