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«Glaube, er ist ein Siegertyp»: Neue Gesichter begeistern

Beim 5:0 gegen Fürth sind die Berliner Abgänge um Ex-Kapitän Marco Richter schnell vergessen. Der Torwart, ein Außenverteidiger und ein Stürmer machen den Fans von Hertha BSC Hoffnung.
Hertha BSC - SpVgg Greuther Fürth
Herthas Spieler jubeln nach dem Sieg. © Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Hertha BSC hat sich in der zweiten Fußball-Bundesliga eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach drei Spielen ohne Liga-Tor und -Punkt kam das 5:0 (2:0) gegen Greuther Fürth am Samstag so überraschend wie verdient. Anstelle der abgewanderten Garde um Ex-Kapitän Marco Richter, Suat Serdar und Dodi Lukebakio verzückten am Samstag neue Gesichter die 35 291 Fans im Olympiastadion. Vor allem drei Spieler fielen bei Herthas erstem Zweitliga-Sieg des Jahres auf.

Tjark Ernst: Der Torwart tritt auf wie neben dem Platz selbstbewusst auf. Als er nach dem 5:0 am Samstag gefragt wurde, wie es um seine Hoffnungen bestellt sei, in dieser Saison als Stammkeeper das Berliner Tor zu hüten, sagte der 20-Jährige: «Sehr groß.» Er habe das Vertrauen der Verantwortlichen, «das spüre ich.» Falls Marius Gersbeck, gegen den die Staatsanwaltschaft Salzburg wegen schwerer Körperverletzung ermittelt, nach seiner Suspendierung doch wieder ins Team zurückkehrt, droht dem eigentlich als Nummer eins aus Karlsruhe geholten 28-Jährigen ein harter Konkurrenzkampf. Gegen Fürth verhinderte Ernst mit einigen starken Paraden im zweiten Durchgang ein mögliches Gegentor. «Das ist mein Job, die ganze Zeit hellwach zu sein», sagte Ernst. «Dafür arbeite ich tagtäglich.» Mit Erfolg.

Haris Tabakovic: «Ich glaube, er ist ein Siegertyp», meinte Dardai am Samstag über Stürmer Tabakovic. Zwei Tore und eine Vorlage steuerte der Neuzugang von Austria Wien zum ersten Saisonsieg bei - möglicherweise hätte er noch häufiger getroffen, wenn er denn gedurft hätte. «Sauer» habe Tabakovic auf seine Auswechslung reagiert, sagte Dardai: «Er wollte drei Tore schießen oder vier.» Von einem «super Typ», schwärmte der Trainer, «er ist ein guter Junge». Gut war vor allem Tabakovics Riecher beim 1:0, als er erfolgreich Fürths Torwart Jonas Urbig anlief und so das Tor erzwang. Mittelstürmern müsse man eben Vertrauen schenken, sagte Dardai, der Tabakovic trotz dessen schwacher Leistung in der Vorwoche (0:3 beim HSV) erneut in der Startelf aufbot. Diesmal zahlte der 29-Jährige zurück.

Michal Karbownik: Bei seinem Debüt für die Berliner überzeugte Karbownik nicht nur wegen seiner Torvorlage zum 2:0. Der in der vergangenen Saison für Fortuna Düsseldorf spielende 22-Jährige kurbelte das Berliner Spiel von der linken Abwehrseite immer wieder an, sehr zur Freude von Trainer Pal Dardai, der gut kickende Außenverteidiger ganz gern hat. «Er hat super gespielt nach meinem Auge», sagte Dardai. Auch Mitspieler Tabakovic schwärmte von Karbowniks Fähigkeiten. Dieser sei stark am Ball, könne von links in die Mitte ziehen und eben auch mal drei Spieler umspielen - «sehr stark». Und erfolgreich.

© dpa
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