Mehr Hebammen in Brandenburg: Förderung weiter möglich

Die Zahl der Hebammen in Brandenburg ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums deutlich gestiegen. Nachdem es im Jahr 2010 nur 175 fest angestellte Geburtshelferinnen gegeben habe, seien im Jahr 2020 bereits 248 registriert worden, teilte das Ressort am Freitag mit. Im gleichen Zeitraum habe die Zahl der freiberuflich tätigen Hebammen von knapp 400 auf gut 500 zugenommen.
Ein Schild mit der Aufschrift «Hebamme im Einsatz» liegt in einem Auto. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/Symbolbild

Eine steigende Nachfrage verzeichnet das Ministerium auch bei der finanziellen Unterstützung des Landes für die Ausbildung, Gründung einer eigenen Praxis oder für die Fortbildung seit dem Erlass der Richtlinie im August 2021. Nach 9 bewilligten Anträgen im Jahr 2020 für Praxisgründungen stieg die Zahl den Angaben zufolge auf 11 im Jahr 2021 und 16 in den ersten sechs Monaten dieses Jahres.

Für weitere Anträge stünden in diesem Jahr noch rund 110.000 Euro zur Verfügung. Die Anträge können beim Landesamt für Gesundheit und Versorgung online gestellt werden. «Die Förderungen haben eine Bindungswirkung und veranlassen unter anderem Hebammen, erstmals oder wieder in die Geburtshilfe einzusteigen und/oder sich in Brandenburg niederzulassen», teilte Ministeriumssprecher Gabriel Hesse mit. Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft rief die Hebammen auf, die Förderung zu nutzen.

© dpa
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