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Gedenken an Terroropfer auf Berliner Weihnachtsmarkt

Der 19. Dezember 2016 hat sich in das Gedächtnis vieler Menschen in Berlin eingebrannt. Ein Lkw rast auf einen Weihnachtsmarkt, wo Menschen Glühwein trinken und lachen. Sieben Jahre später herrscht wieder große Sorge.
Gedenken an Opfer des Terroranschlags an der Gedächtniskirche
Zahlreiche Blumen und Kerzen sind an der Gedenkstätte des Anschlags am Breitscheidplatz zu sehen. © Jörg Carstensen/dpa/Archivbild

Auch zum siebten Jahrestag des islamistischen Terroranschlags auf dem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche wird mit einer Gedenkveranstaltung an die Opfer erinnert. Am Abend des 19. Dezembers ist ein Gottesdienst in der Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz nahe dem Kurfürstendamm geplant, wie die Senatskanzlei auf Anfrage mitteilte. Diesen wollen nach Kirchenangaben der evangelische Bischof Christian Stäblein und Pfarrerin Kathrin Oxen gestalten. Anschließend soll wie in den Vorjahren am Mahnmal auf der Rückseite der Kirche, wo der Anschlag geschah, die Namen der 13 damals gestorbenen Opfer verlesen werden.

Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sieht angesichts des verschärften Nahostkonflikts weiterhin eine hohe abstrakte Terrorgefahr. «Die Polizei ist entsprechend vorbereitet und schützt sichtbar und mit verdeckten Mitteln jüdische und israelische Einrichtungen, aber auch die Weihnachtsmärkte in unserer Stadt», sagte Spranger der Deutschen-Presse-Agentur. «Wir sind auf unterschiedliche Anschlagsszenarien vorbereitet.»

Zugleich betonte Spranger: «Es gibt keinen 100-prozentigen Schutz in offenen Gesellschaften wie unserer. Diejenigen, die das behaupten, geben ein Sicherheitsversprechen ab, das sie nicht einlösen können.» Die Innensenatorin rief jedoch dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen. «Wenn wir das tun, haben die Terroristen ihr Ziel erreicht.»

Am 19. Dezember 2016 war ein islamistischer Terrorist in einem entführten Lastwagen in den Weihnachtsmarkt gefahren. Durch die Tat starben insgesamt 13 Menschen, einer von ihnen Jahre später an den Folgen. Etwa 70 Menschen wurden verletzt, manche von ihnen schwer. Der Attentäter floh nach Italien, wo er von der Polizei erschossen wurde.

© dpa
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