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«Ganz starkes Zeichen»: Förderung für Sport gesichert

Der Berliner Sport erhält mehr Geld in den kommenden Jahren. Für die Sanierung der Sportstätten erwartet LSB-Präsident Härtel aber noch einen Zuschlag.
Thomas Härtel
Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes Berlin, freut sich über die unterschriftsreife Fördervereinbarung für den Berliner Sport. © Andreas Gora/dpa

Der Berliner Sport erhält in den kommenden Jahren mehr Fördergelder. «Wir haben eine unterschriftsreife Fördervereinbarung für den Sport, die den Sport in den kommenden sechs Jahren sicherstellt», sagte der Präsident des Landessportbundes Berlin (LSB), Thomas Härtel, der Deutschen Presse-Agentur, «die Fördervereinbarung wird ordentlich erhöht werden, von einem Volumen 2017 mit rund 28 Millionen für den Landessportbund auf jetzt über 50 Millionen Euro.»

Vor allem die Lotto- und Senatsmittel machen mit der Fördervereinbarung knapp 77 Prozent des Gesamtetats aus. Rund zehn Millionen Lottogelder werden einkalkuliert, vom Senat kommen 16,8 Millionen Euro, die Fördervereinbarung ist mit 11,6 Millionen Euro veranschlagt. Der 72-Jährige lobte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit dem Senat und sprach von einem «ganz starken Zeichen».

Härtel freut sich dabei über das Engagement der «sportaffinen» Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch. «Mit ihr haben wir schon viele gemeinsame Projekte angeschoben», sagte Härtel, «im Kita-Bildungsprogramms will sie, wie von uns gefordert, die frühkindliche Bewegungsförderung fest verankern. «Ich will die bewegte Kita» - das ist ihre klare Botschaft.»

Dagegen gäbe es Klagen bei der Sport-Infrastruktur und der Sportanlagensanierung. «Da reichen die Mittel nicht. Da erwarten wir, dass aufgestockt wird», sagte Härtel, der auf eine Sogwirkung durch eine Bewerbung Deutschlands für die Olympischen Spiele hofft: «Wenn ich auf Städte wie München und Berlin schaue, dann haben wir 90, 95 Prozent der Sportstätten, die wir benötigen. Die müssen aber auch fit gemacht werden. Dafür bietet Olympia eine entsprechende Chance.»

Der frühere Sport-Staatssekretär verweist in diesem Zusammenhang auf die nachhaltige Wirkung einer Großveranstaltung: «Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland wurde in meinem Heimatbezirk Steglitz das Stadion Lichterfelde ordentlich saniert. Davon profitiert heute Viktoria - gerade auch die aufstrebende Frauen-Mannschaft und alle Sportbegeisterten.»

© dpa
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