Schäfer nach Fischer-Ausfall: Werden gut vorbereitet sein

Zwei Tage vor dem Europa-League-Spiele am Donnerstag (18.45 Uhr/RTL+) bei Malmö FF war beim 1. FC Union Berlin das Fehlen von Trainer Urs Fischer das große Thema. «Wir haben die Nachricht am Montag erhalten, am Regenerationstag», sagte Mittelfeldmann Andras Schäfer am Dienstag in einer Medienrunde.
Unions Trainer Urs Fischer steht im Stadion. © Hendrik Schmidt/dpa/Archivbild

Fischer hat sich wie Verteidiger Timo Baumgartl und Nachwuchsmann Tim Maciejewski mit dem Coronavirus infiziert. Da Baumgartl nicht für den Europacup gemeldet wurde und Maciejewski praktisch nie spielt, ist vor allem der drohende Ausfall von Fischer ein Problem für den Tabellenführer der Bundesliga. «Es ist immer schlecht, wenn der Cheftrainer vor so wichtigen Spielen nicht da ist. Der Trainer sagt immer, dass wir so etwas akzeptieren müssen. Das tun wir jetzt auch», sagte Schäfer.

Der Verein macht sich noch Hoffnungen, dass sich Fischer bis Donnerstag freitesten und nach Schweden nachreisen kann. Sonst müsste Co-Trainer Markus Hoffmann seinen Chef vertreten.

Für Schäfer macht es schon einen Unterschied, ob Fischer oder Hoffmann an der Seitenlinie das Zepter in der Hand halten. «Das ist nicht dasselbe, weil es zwei unterschiedliche Personen sind. Aber sie werden die Taktik vorher zusammen besprechen. Wir werden alle Informationen erhalten, die wir benötigen», sagte Schäfer.

Für Malmö und Union ist es eine vorentscheidende Partie. Beide Mannschaften haben ihre ersten beiden internationalen Auftritte jeweils verloren. «Natürlich ist es ein wirklich wichtiges Spiel. Aber das sollte uns nicht stressen, wir haben noch vier Spiele. Wir wollen das Spiel gewinnen», sagte Schäfer.

Schäfer hält Malmö für ein kompaktes und qualitativ hochwertige Team. Der Ungar erwartet eine «harte und interessante» Begegnung. Taktisch gesehen hofft Schäfer, dass seine Mannschaft für beide Gesichter des schwedischen Rekordmeisters bereit ist. «Sie stehen in der Europa League ein bisschen tiefer und spielen defensiver als in der Liga. Wir wissen nicht genau, wie sie spielen werden. Wir müssen auf beides vorbereitet sein», so Schäfer.

© dpa
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