Hertha zufrieden in WM-Pause - Bobic: «Punkte statt Blumen»

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat neuen Schwung unter Trainer Schwarz und Präsident Bernstein erhalten. Manager Bobic hofft darauf, dass sich die Mannschaft nun auch belohnt.
Fredi Bobic, Geschäftsführer Sport bei Hertha BSC, nimmt an einer Pressekonferenz teil. © Soeren Stache/dpa/Archivbild

Trainer Sandro Schwarz vom Fußball-Bundesligisten Hertha geht mit «einem guten Gefühl» in die WM-Pause. Während viele Ligakonkurrenten gleich nach dem 15. Spieltag Anfang November eine erste Urlaubszeit einlegten, hatte Schwarz seine Mannen noch zum Training sowie zu insgesamt fünf Testspielen gebeten. «Wir sind zufrieden, wie die drei Wochen abgelaufen sind. Jetzt regenerieren wir und geben ab dem 2. Januar wieder Gas», sagte der 44-Jährige nach dem 1:0-Testspielsieg über den Zweitligisten Eintracht Braunschweig am Mittwoch.

Außer mit dem Turnier in Klagenfurt, das für den Tabellen-15. laut Schwarz «zäh» abgelaufen war, war der Trainer zufrieden. Er freute sich besonders über die Siege gegen Hannover 96 (2:1) und Braunschweig. «Das Testspiel war sehr seriös und aktiv gestaltet. Es gab viele positive Aspekte. Jetzt in den Urlaub zu gehen, ist schon ganz cool», sagte Schwarz.

Dabei geht Schwarz davon aus, dass er am 2. Januar nicht mehr alle Spieler wieder begrüßen wird: «Vladimir Darida ist in Gesprächen mit anderen Vereinen. Da wird in den nächsten Stunden oder Tagen eine Entscheidung fallen.» Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic spricht sogar von zwei, drei Spielern, «die im Winter weiterziehen» könnten.

Der 51-Jährige, der am frühen Donnerstag in den Urlaub fliegt, freut sich, «dass wir die positive Stimmung nach einem anspruchsvollen und verdammt langen Jahr reingekriegt haben.» Dafür zeichnet der frühere Nationalmannschaftsstürmer den neuen Präsidenten verantwortlich, «der die Leute mitnimmt», sowie auch den Trainer, den er zur neuen Saison geholt hatte: «Da spielt Sandro eine überragende Rolle, wie er es geschafft hat, die Jungs auf diese Reise mitzunehmen.»

Trotz auch auf dem Platz anschaulicher Spiele hofft Bobic im ersten Halbjahr 2023 auf zählbare Erfolge, um nicht wie in der Vorsaison einen möglichen Abstieg erst in der Relegation zu verhindern. «Ich will keine Blumen vom Gegner, sondern Punkte haben. Was die Jungs gespielt haben und was der Ertrag war, hat sich komisch angefühlt», sagte Bobic, nahm die Mannschaft aber auch in Schutz: «Es braucht Zeit, bis sich die Jungs finden.»

© dpa
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