49 Parteibüros in 2021 beschädigt: SPD am häufigsten

Mindestens 49 Beschädigungen und Schmierereien an Büros von Parteien in Berlin hat die Polizei im vergangenen Jahr gezählt. Für das erste Halbjahr 2022 kamen weitere 14 Fälle hinzu, wie aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der Linken hervorgeht. An häufigsten waren Bürogebäude der SPD oder Wahlkreisbüros von SPD-Politikern betroffen. Es folgten Büros der Grünen und der CDU, danach dann AfD, NPD, Linke und schließlich die FDP.
Das SPD-Bürgerbüro im Willy-Brandt-Haus in der Wilhelmstraße. © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die mutmaßlichen Täter kamen laut den Erkenntnissen der Polizei häufig aus dem linken und linksradikalen Spektrum. Darauf deuteten viele Parolen auf den Hauswänden oder Fensterscheiben der Büros hin, etwa zu den Themen Klimapolitik, steigende Mieten, Verkehrspolitik, Rigaer Straße, Rechtspopulisten. Aber auch Beschimpfungen von Impfgegnern in der Corona-Pandemie waren zu finden. Viele Taten wurden von der Polizei keinem politischem Spektrum zugeordnet, obwohl auch hier Parolen gegen den Kapitalismus, den Klimawandel oder die Stadtautobahn eher in die linke Richtung deuteten.

Die Polizei ermittelte insgesamt 25 Verdächtige, 12 Männer und 13 Frauen. 18 von ihnen waren der Polizei bereits als politische Täter bekannt.

© dpa
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