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Erste Bäume für neuen Bahnhof am Tesla-Werk gefällt

Für Tesla-Mitarbeiter ist der Bahnhof Fangschleuse das Tor zum Werk in Grünheide. Nun soll die Station für den Gütertransport ausgebaut und näher an die Autofabrik verlegt werden. Rodungen haben bereits vor Abschluss des Genehmigungsverfahrens begonnen.
Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
Die Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg. © Patrick Pleul/dpa

Für die Verlegung des Bahnhofs Fangschleuse in der Nähe der Tesla-Autofabrik Grünheide sind die ersten Bäume gefällt worden. Das Eisenbahn-Bundesamt teilte am Mittwoch mit, es habe auf Antrag der Deutschen Bahn am 19. Oktober eine vorläufige Anordnung für eine vorgezogene Fällung von Bäumen erlassen. Ein Planfeststellungsbeschluss für das Vorhaben liegt noch nicht vor. Zuvor hatte die «Märkische Oderzeitung» darüber berichtet. Mit der Rodung soll der Bau des Bahnhofes vorbereitet werden.

Der Bahnhof an der Strecke Berlin - Frankfurt (Oder) soll näher an das Tesla-Werk gelegt werden. Ziel sei es, den gestiegenen Pendlerverkehr von Tausenden Tesla-Beschäftigten besser zu bewältigen sowie den Güterverkehr auf der Schiene auszuweiten. Die neue Station soll laut Planung der Bahn im Jahr 2026 in Betrieb gehen. Reptilien wie Zauneidechsen und Schlingnattern sollen vor Baubeginn umgesetzt und Waldameisen-Nester umgesiedelt werden.

Das Eisenbahn-Bundesamt teilte mit, die vorläufige Anordnung sei mit der Gemeinde Grünheide und dem Landesforstbetrieb abgestimmt worden. Mit dem Gesetz zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich habe der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, dass vorbereitende Maßnahmen zum eigentlichen Projekt bereits vor Erlass des Planfeststellungsbeschlusses in Angriff genommen werden können. Das Planfeststellungsverfahren befinde sich derzeit noch im Stadium des Anhörungsverfahrens.

Die Deutsche Bahn hatte angekündigt, dass am neuen Standort des Bahnhofes Fangschleuse vier Gleise für den Güterverkehr errichtet werden sollen, um den Industriestandort Grünheide weiter zu erschließen. Zudem werden rund 220 Meter lange Bahnsteigen gebaut, so dass auf der Linie RE1 auch längere Züge zum Einsatz kommen sollen.

Das Land rechnet für den Bau des Personenbahnhofs Fangschleuse derzeit mit Investitionen von knapp 60 Millionen Euro, wie das Verkehrsministerium mitteilte. Geplant sei, diese Kosten zu einem wesentlichen Teil über Bundesmittel zu refinanzieren. Der Bereich Güterverkehr werde nicht über das Land finanziert.

Derzeit hat Tesla in Grünheide rund 11.000 Beschäftigte. Das Unternehmen will die Produktion von angepeilten 500.000 Autos im Jahr auf eine Million im Jahr verdoppeln. Zuletzt wurden nach Angaben von Tesla rund 250.000 Fahrzeuge im Jahr produziert.

© dpa
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