Leag: Zwei reaktivierte Blöcke in Jänschwalde laufen

Die zwei wegen der Energiekrise reaktivierten Blöcke des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde sind nach einer Störung inzwischen wieder am Netz. Vor etwa zwei Wochen gab das Unternehmen eine Störung bekannt, so dass Block F nach einigen Tagen wieder vom Stromnetz genommen wurde. Seit Mittwoch seien nun definitiv beide Blöcke wieder in Betrieb, sagte ein Sprecher des Energieunternehmens Leag am Donnerstag. Es könnten im Kraftwerksbetrieb aber immer wieder Störungen auftreten. Auch am Block E war ein Schaden an einem Kessel behoben worden, der Block blieb aber am Netz, wie es im Oktober geheißen hatte.
Wasserdampf steigt aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde. © Patrick Pleul/dpa/Archivbild

Um angesichts der Energiepreiskrise in der Stromerzeugung kurzfristig Gas zu sparen, soll stärker Braunkohle genutzt werden. Die rechtliche Möglichkeit für die Betreiber der Kraftwerke gab es ab Oktober. Die beiden Blöcke des Braunkohlekraftwerks in der Lausitz, die sich in Sicherheitsbereitschaft befanden, wurden dann wieder hoch gefahren. Sie können zunächst befristet bis zum 30. Juni 2023 wieder Strom liefern.

Das Kraftwerk Jänschwalde ist das drittgrößte in Deutschland. Nach Angaben der Leag haben die sechs Blöcke des Kraftwerks insgesamt eine Leistung von 3000 Megawatt. Damit können sie rechnerisch rund sechs Millionen Haushalte mit Strom versorgen.

© dpa
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