Turbine Potsdam verhindert Pokal-Blamage im Elfmeterschießen

Turbine Potsdam ist in der 2. Pokalrunde haarscharf an einer Blamage vorbeigeschrammt. Der Vorjahresfinalist setzte sich erst nach Elfmeterschießen 7:6 (2:0, 3:3, 4:4) beim Regionalligisten Viktoria 89 Berlin durch. Dabei verspielte das Team von Trainer Sebastian Middeke eine 2:0-Führung und lag anschließend zweimal in Rückstand.
Spielbälle liegen auf dem Rasen. © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Während Martyn Winakowska, Sophie Weidauer und Kapitänin Noemi Gentile vom Punkt erfolgreich waren, trafen für Viktoria lediglich Louse Trapp und Marlies Sänger, während Anina Sange, Katja Friedl und Corinna Satz verschossen. Auf Potsdamer Seite scheiterte Alisa Crincenco an Ex-Turbine Inga Buchholz im Berliner Tor. Der Favorit aus Potsdam tat sich gegen die hoch anlaufende Gastgeberinnen über weite Strecken der Partie äußerst schwer, das eigene Spiel aufzuziehen. Allerdings zeigte sich der Bundesligist in der ersten Hälfte effizient und nutzt die sich bietenden Chancen durch May Kyokawa (8. Minute) und Weidauer (23.) zum schmeichelhaften 2:0-Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel übernahm Viktoria vor 1200 Zuschauern im Stadion Lichterfelde immer mehr das Spielgeschehen. Hannah Behrend gelang der Anschlusstreffer (53.). Der Favorit wackelte nun bedenklich. Als Turbine-Torfrau Anna Wellmann einen Schuss nicht festhalten konnte, war die Viktoria-Torjägerin zur Stelle und glich zum 2:2 aus (71.). Als Trapp sogar das 3:2 für die Außenseiterinnen erzielte (75.), schien die möglich. Drei Minuten vor dem Ende rettete die eingewechselte Amber Barrett mit ihrem Tor zum 3:3 (87.) die Potsdamerinnen in die Verlängerung. Dort sorgte erst Trapp mit ihrem zweiten Treffer für die erneute Viktoria-Führung (94.). In einem dramatischen Pokalfight stellte Weidauer in der zweiten Verlängerungshälfte auf 4:4 (109.). Somit musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Hier erwies sich Turbine als das glücklichere Team und verhinderte im letzten Augenblick noch das frühe Pokal-Aus. Auch für den zweiten Berliner Vertreter Türkiyemspor Berlin war in der 2. Pokalrunde Endstation. Beim 0:6 (0:3) gegen den Zweitligisten RB Leipzig blieb der Regionalligist vor 153 Zuschauern im heimischen Willy-Kressmann-Stadion an der Kreuzberger Katzbachstraße chancenlos. Vanessa Fudalla (10. Minute), Jenny Hipp (22., 49.), Barbara Brecht (44.), Lisa Schreiber (50.) und Medina Desic (75.) trafen für den Aufstiegsanwärter aus Sachsen.

© dpa
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