BR Volleys mit Rückschlag in der Königsklasse

Bei den Berlin Volleys war die Stimmung im Keller. «Wir sind niedergeschlagen», kommentierte Trainer Cedric Enard die Gemütslage beim deutschen Volleyball-Meister nach der vermeidbaren 1:3 (21:25, 19:25, 25:22, 23:25)-Niederlage bei Halkbank Ankara in der Champions League am Mittwoch. Volleys-Zuspieler Johannes Tille haderte nach Spielschluss: «Es fühlt sich an wie ein nicht beendeter Job.»
Cedric Enard, Trainer der BR Volleys. © Andreas Gora/dpa/Archivbild

Zwei Sätze lang dominierte der türkische Meister um Superstar Nimir Abdel-Aziz vor 2250 Zuschauern in der heimischen Baskent Sports Hall das Geschehen. Doch der deutsche Meister bewies Nehmerqualitäten. Wie schon beim 3:2-Sieg im ersten Gruppenspiel der Königsklasse gegen Hebar Pazardzhik aus Bulgarien acht Tage zuvor machte sich die Mannschaft auch diesmal nach einem 0:2-Satzrückstand an die Aufholjagd.

Nachdem die Berliner auf 1:2 verkürzt hatten, standen sie im vierten Durchgang bei einer 22:19-Führung dicht vor dem Tiebreak und damit vor zumindest einem Punktgewinn. Doch zwei Asse in Folge vom Niederländer Abdel-Aziz warfen die BR Volleys aus der Bahn. «Dieses Ende schmerzt», sagte Tille und stellt fest: «Irgendwie war dieses Spiel plötzlich viel zu schnell vorbei.» Für Enard gab es in dieser Schlussphase kein Wenn und Aber. «Den Satz müssen wir gewinnen, da darf es keine Ausreden geben», sagte er.

Auch der wieder einmal stark auftrumpfende Diagonalangreifer Marek Sotola konnte mit seinen 25 Punkten schlussendlich die Niederlage nicht abwenden. «Uns hat die Klarheit in den Aktionen gefehlt», lautete das Fazit von Enard.

In der Gruppe B der Champions League liegen die BR Volleys nach zwei Spieltagen nun mit zwei Punkten auf Platz drei der Tabelle. Angeführt wird die Vierergruppe von Warta Zawiercie aus Polen (6 Punkte) vor Ankara (3). Schlusslicht ist Hebar Pazardzhik (1). Nur die Erstplatztierten der fünf Vorrundengruppen kommen direkt weiter. Die Zweitplatzierten sowie der beste Gruppendritte ermitteln in einer Play-off-Runde die übrigen drei Teilnehmer am Viertelfinale.

© dpa
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