Hertha-Trainer: Wird ein «kampfbetontes Spiel» gegen Werder

Hertha-Trainer Sandro Schwarz geht am Freitag von keiner leichten Partie gegen Werder Bremen aus. «Das wird ein Spiel werden, was sehr kampfbetont sein wird», sagte der 44 Jahre alte Coach des Berliner Fußball-Bundesligisten am Mittwoch bei einer Pressekonferenz vor dem Spiel am Freitag (20.30 Uhr/DAZN). Der Aufsteiger aus Bremen verteidige sehr mannorientiert und aggressiv und habe darüber hinaus «sehr gute Fußballer», sagte Schwarz. 
Herthas Cheftrainer Sandro Schwarz spricht beim Interview. © Soeren Stache/dpa/Archivbild

Hertha BSC steht mit elf Punkten auf Tabellenrang 13 und damit zwei Plätze hinter Werder. Der Berliner Club hatte am Sonntagabend mit einem 2:1 gegen den FC Schalke 04 den ersten Heimsieg der laufenden Spielzeit im Olympiastadion geschafft. 

Mit Freude über die drei Punkte hatte sich das Team aber nicht allzu lange aufgehalten, wie Schwarz sagte. «Das war jetzt nicht so das Gefühl, dass dann jetzt diese pure Erleichterung zu spüren war.» Bremen spiele mit einer ähnlichen Grundordnung wie der Revierclub. Seine Mannschaft habe er im Training für das Auswärtsspiel am 12. Bundesliga-Spieltag sehr konzentriert und fokussiert wahrgenommen. 

Als möglicher Kaderkandidat könnte wieder Filip Uremovic infrage kommen. Der Innenverteidiger hatte sich Anfang Oktober im Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Knöchel verletzt und musste rund drei Wochen aussetzen. Am Montag stand der 25-Jährige wieder mit dem Team auf dem Trainingsplatz. 

Fehlen am Freitag werden Jessic Ngankam, Marton Dardai und Kelian Nsona, der noch am Mittwoch am Knie operiert werden sollte. Der französische Flügelspieler war im Winter vom französischen Zweitligisten SM Caen nach Berlin gewechselt. Der 20-Jährige befand sich nach einem Kreuzbandriss im Aufbau. Wie lange er ausfallen wird, sei noch ungewiss, teilte der Verein mit. 

© dpa
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