Dreimal auswärts nacheinander: Union will ans Limit

Vor dem anstehenden Auswärts-Dreierpack will Trainer Urs Fischer nicht vom kraftraubenden Fußballstil des 1. FC Union abrücken. «Die Mannschaft weiß, wenn sie sich am Limit bewegt und viele Entscheidungen richtig trifft, dass dann etwas möglich ist», sagte der Schweizer am Donnerstag bei einer Pressekonferenz des Bundesliga-Spitzenreiters im Stadion an der Alten Försterei. Dort werden sie die kommenden drei Partien nicht bestreiten, stattdessen geht es am Samstag in der Meisterschaft zu Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/Sky) am Donnerstag kommender Woche in der Europa League zu Malmö FF und drei Tage später in der Liga zum VfB Stuttgart. «Du musst gut organisiert sein, die Basics abrufen, dann ist was möglich», betonte Fischer.
Kölns Sargis Adamyan (l) und Berlins Julian Ryerson kämpfen um den Ball. © Federico Gambarini/dpa

«Dreimal auswärts, da werden wir ein bisschen im Flieger sitzen», sagte der 56-Jährige. Bis zur WM-Pause folgen dann noch weitere zehn Partien. Ob Union dann als Tabellenführer überwintert, wird sich zeigen. Fischer sieht trotz der aktuellen Tabellenführung sein Team nicht als die Gejagten an. Er genießt lieber die bisher gesammelten 17 Punkte als Grundstock für das weiter bestehende erste Ziel: Klassenverbleib.

Dass aber mehr möglich ist, zeigten schon die vergangenen Spielzeiten. Um die Chancen diesmal auch international in der Premierensaison der Eisernen in der Europa League zu wahren, müssen in den kommenden Partien gegen den schwedischen Meister aus Malmö Punkte her. Als Dritter würden die Berliner den Europa-Auftritt wenigstens in der Conference League fortsetzen.

Fischer ist deshalb ganz froh, dass die Nicht-Nationalspieler in der Länderspielpause ein wenig «runterfahren, regenerieren und den Kopf frei bekommen» konnten. Denn bereits beim deutschen Europa-League-Sieger in Frankfurt muss Union dagegen halten. «Nimmt man die letzten vier Spiele in der Liga, davon hat Frankfurt drei gewonnen, eines knapp verloren und elf Tore erzielt, zudem haben sie in der Champions League in Marseille gewonnen», betonte Fischer: «Die sind sehr gut unterwegs.»

© dpa
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