Isolationspflicht: Berlin für gemeinsames Vorgehen

Die Berliner Landesregierung zeigt sich für eine Lockerung der Corona-Isolationspflicht offen, fordert dafür aber ein gemeinsames Vorgehen der Bundesländer. Man beobachte die bundesweite Diskussion sehr genau, teilte der Sprecher der Senatsverwaltung für Wissenschaft am Freitag auf Anfrage mit.
Eine Mitarbeiterin eines Testzentrums entnimmt einer Frau einen Nasenabstrich für einen Corona-Test. © Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Grundsätzlich sei es sinnvoll, dass infizierte Menschen mit Symptomen zu Hause blieben, um Infektionsketten zu unterbrechen und vulnerable Gruppen zu schützen. Es gebe aber auch gute Argumente dafür, dass Menschen ohne Symptome nicht zwangsläufig in Isolation müssten. «Hierfür wünschen wir uns ein abgestimmtes Vorgehen der Bundesländer für einen gemeinsamen Weg zu einer Lockerung der Isolationspflicht», teilte der Sprecher weiter mit. «Dies sollte in der Gesundheitsministerkonferenz diskutiert werden.»

Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein hatten am Freitag angekündigt, die generelle Isolationspflicht für positiv getestete Menschen aufzuheben. In diesen Ländern sollten «zeitnah» neue Regelungen in Kraft treten, die Details würden derzeit ausgearbeitet, hieß es.

© dpa
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