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Berliner Linke zu Wagenknecht: Quälende Hängepartie beendet

Sahra Wagenknecht kündigt eine eigene Partei an. Die Berliner Linke hält ihr einen jahrelangen Egotrip vor - und äußert sich gleichzeitig erleichtert.
Sahra Wagenknecht
Die Politikerin Sahra Wagenknecht spricht während der Pressekonferenz zur Gründung ihres Vereins. © Soeren Stache/dpa

Die Berliner Linke wirft der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht vor, ihre Pläne für eine eigene Partei seien das Ergebnis eines jahrelangen Egotrips. Wagenknecht kündigte am Montag an, die Linke zu verlassen und ihre eigene Partei zu gründen. «Die quälende Hängepartie ist beendet und wir haben endlich Klarheit», teilten die Landesvorsitzenden Franziska Brychcy und Maximilian Schirmer dazu mit. «Sahra Wagenknecht hat sich schon lange von linken Grundsätzen und aus dem Lager der Solidarität verabschiedet.» Auf diesem Weg haben es viel Streit gegeben. «Ihr unsolidarischer und verantwortungsloser jahrelanger Egotrip gipfelt nun in der Gründung einer anderen Partei.»

Für viele in der Linken sei das ein Aufatmen. «Wir können die Streitereien, die sie in die Partei getragen hat, endlich hinter uns lassen», so die beiden Landesvorsitzenden. «Jetzt konzentrieren wir uns mit voller Kraft auf unser eigenes Programm statt immer um die gleiche Person zu kreisen. Und da gibt es angesichts der vielen verschiedenen Krisen für uns als soziale Opposition genug zu tun.»

Die Berliner Linke konzentriere sich auf die Menschen und ihre Sorgen und Nöte. «Wir kümmern uns hier in Berlin, vor Ort in den Kiezen und Nachbarschaften, darum, dass die Leute nicht aus ihren Wohnungen fliegen, dass sie einen Kitaplatz- und Hausarzt finden, dass Geflüchtete menschenwürdig untergebracht werden», so Brychcy und Schirmer.

«Unsere Gesellschaft erlebt einen massiven Rechtsruck, auch hier in Berlin», hieß es weiter. «Wir haben als antifaschistische Partei eine gesellschaftliche Verantwortung und wir werden als Berliner Linke weiter an unserem klaren Kurs festhalten. Wir sind überzeugt, dass wir als Landesverband in dieser turbulenten Phase enger zusammenrücken werden.»

© dpa
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