Elf Verletzte bei Auseinandersetzung im Columbiabad

Bei einer Auseinandersetzung zwischen Badegästen und Beschäftigten im Columbiabad in Berlin-Neukölln sind elf Menschen verletzt worden. Drei Männer im Alter von 19, 23 und 24 Jahren wurden vorläufig festgenommen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Sie stünden im Verdacht, bei der Auseinandersetzung am Dienstagabend mehrere Menschen verletzt zu haben.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei. © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Zu dem Konflikt soll es nach bisherigem Kenntnisstand gekommen sein, nachdem die drei Männer mit einer Gruppe von insgesamt bis zu 12 Menschen wegen einer Schlägerei des Bades verwiesen worden seien. Die Betroffenen seien dann in einer ähnlich großen Gruppe zurückgekehrt und laut Zeugenaussagen gezielt auf Mitarbeitende des Sicherheitsdienstes im Freibad losgegangen.

Dabei hätten sie Reizgas eingesetzt und außerdem Schlagwerkzeuge getragen. Der Polizei zufolge flüchteten sich drei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes vor den Schlägern in einen Aussichtsturm und schlossen die Tür ab. Daraufhin hätten die Angreifer versucht, die Tür einzuschlagen, seien aber bei Ankunft der Polizei geflüchtet.

Unter den elf Verletzten im Alter zwischen 15 und 49 Jahren wurden der Berliner Polizei zufolge sechs Badegäste, vier Sicherheitsmitarbeiter und ein Rettungsdienstmitarbeiter infolge des Reizgaseinsatzes verletzt. Zwei Männer gaben zudem an, dass ihnen ins Gesicht geschlagen worden sei. Drei der Badegäste kamen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus, die weiteren Verletzten wurden vor Ort ambulant behandelt.

In der Nähe des Bades wurden danach drei der Tatverdächtigen der Polizei zufolge in einem Auto aufgegriffen und festgenommen. Im Auto seien ein Schlagstock, ein Baseballschläger und ein Messer gefunden worden. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt, ein Atemalkoholtest ergab 0 Promille. Die drei Männer wurden in Polizeigewahrsam gebracht, später aber wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen besonders schweren Landfriedensbruchs laufen.

© dpa
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