Beim Wildtiertelefon sind Füchse Thema Nummer eins

Unter den Berliner Wildtieren werfen Füchse am häufigsten Fragen auf. «Füchse sind in unseren Beratungen die Tierart Nummer eins. Wir bekommen durchschnittlich 1000 Anrufe pro Jahr zum Fuchs - von insgesamt rund 4500 Anrufen», berichtet Claudia Harnisch vom Wildtiertelefon des Naturschutzbundes (Nabu). Oft gehe es darum, den Menschen Ängste zu nehmen. «Von Füchsen geht prinzipiell keine Gefahr aus», so Harnisch. «In Berlin wurde seit 30 Jahren kein Fuchsbandwurm mehr nachgewiesen», sagt Wildtierexperte Derk Ehlert von der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt. «Und wir haben auch seit mehreren Jahrzehnten keine Fuchstollwut in der Stadt», ergänzt er.
Ein Fuchs streunt nachts durch den Bergmannkiez. © Annette Riedl/dpa/Archivbild

«Schätzungen zufolge leben in Berlin etwa 5000 bis 12 000 Füchse, die absolute Mehrzahl aber heimlich und von uns unbemerkt», so die Wildbiologin und Buchautorin Sophia Kimmig («Von Füchsen und Menschen»).

Auch andere deutsche Großstädte seien von Füchsen besiedelt. Oft seien die Tiere dort sogar deutlich stärker verbreitet als ihre Artgenossen in der freien Wildbahn.

© dpa
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