Beide Teams begannen zunächst sehr unrund. Alba machte aber ein paar Fehler weniger und ging so 6:0 in Führung. Doch Bologna mit seinen zahlreichen Routiniers kam anschließend besser ins Spiel. Die Italiener trafen nun ihre Würfe - Alba nicht. Wie schon am Dienstag gegen Zalgiris Kaunas fanden die Gastgeber offensiv keinen Rhythmus.
Mitunter fehlte es bei den Würfen auch an Selbstvertrauen. Mitte des zweiten Viertels betrug der Rückstand so bereits 16 Punkte (19:35). Alba ließ die Gäste zu einfach zu Punkten kommen und in der Offensive lief weiterhin kaum etwas zusammen. Und Bologna traf nun fast alles. Jegliches Aufbäumen der Berliner wurde so von den Italienern im Keim erstickt.
Alba kam dann zwar mit neuem Schwung aus der Kabine und wieder auf acht Zähler heran (48:56). Aber Bologna antwortete mit Star-Spieler Milos Teodosic, der jetzt nach Belieben traf und damit das Berliner Aufbäumen im Keim erstickte. So wuchs der Rückstand Ende des dritten Viertels auf 20 Punkte an (54:74). Am Ende war Alba dann chancenlos.