Alba-Manager freut EM-Hype um Spieler: «Gewisse Anerkennung»

Obwohl die Saison für Basketball-Bundesligist Alba Berlin noch gar nicht begonnen hat, ist der Verein gerade bundesweit im Gespräch. Denn Berliner Spieler wie Maodo Lo, Johannes Thiemann, Franz Wagner oder Niels Giffey sorgen aktuell bei der Europameisterschaft für Furore. «Mich freut, dass es gesehen wird. Wenn die Spieler und das Programm, dass wir fahren, auch eine gewisse Anerkennung bekommt», sagte Manager Marco Baldi.
Deutschlands Maodo Lo und Sloweniens Goran Dragic kämpfen um den Ball. © Marius Becker/dpa

Seit Jahren investieren die Berliner in ein aufwendiges Jugendprogramm, haben 120 Jugendtrainerinnen und -trainer. «Auch die haben ihren Anteil dran», sagte Baldi. Die heutigen NBA-Profis Moritz und Franz Wagner durchliefen beispielsweise die gesamte Alba-Schule. «Es ist schön, dass etwas sichtbar wird, was eigentlich schon seit vielen Jahren angelegt ist», so der Alba-Manager.

Nach den starken Leistungen bei der EM war bei den Übertragungen viel von der «Berlin-Connection» oder der «Alba-Schule» die Rede. Seit Beginn hat Baldi deshalb auch sehr viel Feedback bekommen. «Komischerweise auch von vielen Basketball-Insidern. Da haben sich einige gemeldet. Es denken mehr darüber nach und dann vervielfältigt sich das auch», berichtete er.

Zumal auch andere Spieler anderer Nationen auftrumpfen, die mal bei Alba gespielt haben. Wie die beiden Litauer Marius Grigonis und Rokas Giedraitis oder der Italiener Simone Fontecchio, der jetzt in die NBA zu den Utah Jazz wechselt. «Die haben nicht ihre Karriere bei Alba gestartet, aber die haben hier einen Schliff bekommen, der sie in die absolute Spitze gebracht hat. Und da haben wir auch einen gewissen Anteil dran», sagte Baldi.

Alba hat schon länger den Ruf, Spieler besser zu machen. Und das hält die Akteure mittlerweile auch in Berlin. Die drei Guards Lo, Jaleen Smith und Tamir Blatt hatten im Sommer alle Angebote anderer Klubs, entschieden sich aber zu bleiben. Deshalb macht sich Baldi auch keine Sorgen, dass noch Leistungsträger kurzfristig gehen könnten. «Jeder, der generiert, lebt damit, dass irgendwann jemand kommt, der das auch haben möchte. Aber wir leben gerade im Moment. Nach jedem Spiel wird natürlich geurteilt und empfunden. Aber am Ende kommt eine gewisse Normalität ganz schnell wieder zurück», so der Manager.

© dpa
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