Alba: Personalsorgen in Woche mit drei weiteren Spielen

Basketball-Bundesligist Alba Berlin blickt nach dem Kraftakt im Pokal mit Sorgen in eine Woche mit noch drei weiteren Spielen. «Ich ziehe den Hut vor der Mannschaft. Wir haben am Freitag noch mit Verlängerung in Mailand gespielt. Fünf Spieler saßen verletzt draußen», sagte Manager Marco Baldi nach dem packenden 98:95 gegen die Telekom Baskets Bonn am Montagabend, «es gab zig Erklärungen, warum das ein schwieriges Spiel wird. Die Spieler spüren natürlich die Belastung, doch sie holen von irgendwo her noch ein bisschen Energie.»
Tamir Blatt stand lange 35 Minuten für Alba auf dem Feld. © Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Maodo Lo (Sprunggelenk) Johannes Thiemann (Knie), Jaleen Smith (Wade), Ben Lammers (krank) und der Langzeitverletzte Marcus Eriksson konnten nur zuschauen. Alba zahlt jetzt den Preis für die großen Belastungen der vergangenen zwei Jahre. «Das ist keine Überraschung. Das sind alles Verletzungen, die durch hohe Belastungen entstehen können», sagte Baldi. Insbesondere die Nationalspieler Lo und Thiemann sind seit zwei Jahren praktisch im Dauereinsatz. Auch Trainer Israel Gonzalez sprach davon, dass seine Spieler «körperlich überbeansprucht» seien: «Wir sind in einer schwierigen Situation, weil wir diese Woche noch drei Spiele spielen müssen.»

Nach dem Heimspiel gegen Panathinaikos am Mittwoch geht es am Freitag zu Efes Istanbul und Sonntag folgt das Ligaspiel gegen Heidelberg. Ob Lo, Thiemann oder Smith bei einem der Spiele wieder dabei sein werden, ist fraglich. «Wir müssen den Spielern jetzt auch die Zeit geben, die sie im Sommer nicht hatten. Das ist natürlich schlecht», sagte Baldi. «Aber damit müssen wir umgehen.»

Insbesondere Lo und Smith fehlen im Spielaufbau. Derzeit liegt viel Last auf Tamir Blatt, der gegen Bonn fast 35 Minuten gehen musste und am Ende Krämpfe hatte. «Ich hoffe, einer von den Jungs kommt schnell zurück. Wir brauchen sie», so der Israeli.

Alba hat nach dem Sieg gegen Bonn nun weiter die Chance, den Pokaltitel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Im Viertelfinale Anfang Dezember geht es nach Göttingen. «Alle haben hier gejubelt», so Baldi über die Auslosung in der Halle, «ich weiß nicht warum. Soweit ich weiß, hat Göttingen noch kein Spiel verloren.»

© dpa
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