Alba nach Halbfinaleinzug stolz: «Das ist einzigartig»

20.05.2022 Bei Alba Berlin herrschte nach dem schnellen Halbfinaleinzug in der Basketball-Bundesliga absolute Zufriedenheit. «Wir sind sehr glücklich. Vor allem über die Art und Weise. Das ist einzigartig», sagte Sportdirektor Himar Ojeda. Mit dem glanzvollen 103:70-Sieg am Donnerstagabend bei Brose Bamberg haben die Berliner mit dem 3:0 die Best-of-five-Serie im Viertelfinale im Schnelldurchgang gemeistert.

Himar Ojeda spricht. © Tom Weller/dpa/Archivbild

Als ein Statement Richtung Meisterschaft wollte Alba das aber noch nicht verstehen. «Jede Playoff-Serie ist anders. Wir sind besser als Bamberg und waren der klare Favorit», sagte der Sportdirektor. Wohlwissend, dass die Berliner im Halbfinale mit den EnBW Riesen Ludwigsburg ein ganz anderer Gegner erwartet. Das einzige Team der Liga gegen das Alba diese Saison beide Partien verloren hat. Auch die Ludwigsburger gewannen ihre Viertelfinalserie gegen ratiopharm Ulm souverän mit 3:0. «Sie haben eine starke Defensive, das wird sehr schwer für uns», warnte deshalb Trainer Israel González.

Bis zum ersten Halbfinalspiel am Freitag nächster Woche bleibt den Berlinern nun viel Zeit. «Es ist nicht ideal. Vielleicht sind es zu viele Tage. Aber wir müssen das Beste daraus machen und das positiv sehen», sagte Ojeda. Es bleibt aber Zeit für die am Donnerstag fehlenden Leistungsträger Luke Sikma und Johannes Thiemann, wieder fit zu werden. Ansonsten müsse das Team «versuchen, den Rhythmus mit Training zu halten», so Ojeda.

Denn der stimmte in den Viertelfinalspielen - besonders in der letzten Partie mit 19 erfolgreichen Distanzwürfen. «Wir hatten viel Rhythmus, offensiv hat es extrem geklickt», sagte Spielmacher Maodo Lo. Alba glänzte dabei phasenweise mit spektakulärem Basketball. «Das ist auch das Resultat unserer Arbeit in dem ganzen Jahr, vielleicht sogar der letzten Jahre. Es war eine großartige Vorstellung. Man sieht, dass es diese Mannschaft wirklich genießt, Basketball zu spielen», freute sich Ojeda.

Die Berliner hatten die Hauptrunde der BBL als Erster abgeschlossen und sind als Favorit in die Playoffs gegangen. Bereits im Februar sicherte sich Alba den Pokalsieg. Nun will das Team den dritten Meistertitel in Folge schaffen.

© dpa

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